22. Dezember 2014 | Gemeinsam gegen Rassismus

Am 16.12.2014 marschierten am frühen Abend rund 120 Rassisten durch Hohenschönhausen, das angrenzende Dorf Falkenberg und Ahrensfelde. Der von Berliner NPD-Strukturen angemeldete Aufmarsch richtete sich gegen die geplante Unterbringung von Flüchtlingen in einem sogenannten Container-Dorf in Falkenberg. Geschützt wurden die Nazis von einem massiven Bullenaufgebot aus Berlin und Rheinland-Pfalz, welches eine entschlossene antifaschistische Gegenwehr deutlich erschwerte. Dennoch stellten sich rund 250 Menschen den Nazis entgegen. Es gab fünf angemeldete Kundgebungen entlang der Route und mit mehreren Blockaden wurde versucht, der Aufmarsch zu behindern. Allerdings gingen die Bullen mit äußerster Gewalt gegen diese vor. Auch wenn so ein erstes Zeichen des Protests in Hohenschönhausen gesetzt werden konnte, können wir nicht zufrieden sein. Es hätte mehr Menschen auf der Straße gebraucht, um das Konzept der Bullen ins Wanken zu bringen und die Nazis zu vertreiben.

22. Dezember 2014 | Gemeinsam gegen Rassismus

Erneut ist es rund 150 Teilnehmer*innen einer antifaschistischen Demonstration zur Solidarität mit Geflüchteten gelungen, einen menschenverachtenden Aufmarsch von Neonazis und anderen Rassist*innen gegen die neue Containerunterkunft durchs Allende-Viertel – und dieses Mal auch im restlichen Köpenick – zu verhindern.

Vom S-Bahnhof Köpenick zogen die Teilnehmer*innen vorbei an der NPD-Bundeszentrale über die Altstadt bis zur Müggelheimer Straße Ecke Wendenschloßstraße. Sie thematisierten dabei die Rolle von Neonazis als Organisator*innen der rassistischen Proteste in Köpenick, wie dem Marzahn-Hellersdorfer NPD-Vorsitzenden Andreas Käfer, aber auch lokale Rädelsführer wie den Kneipenbetreiber Jens R.

18. Dezember 2014 | News Redaktion

Wieder Montag, wieder Marzahn, wieder Nazis, und das nun zum 7. Mal. Diesmal wurde zu Blockaden aufgerufen, dem laut Presse und Bullen ca. 1500 Antifaschist*innen und Antirassist*innen folgten und Marzahn wieder für Stunden lahm legten und die geplante Route der Nazis blockierten.

17. Dezember 2014 | Gemeinsam gegen Rassismus

Am Dienstag Abend liefen 120 Rassist_innen durch Hohenschönhausen, Falkenberg und Ahrensfelde, um gegen die geplante Flüchtlingsunterkunft in Falkenberg zu demonstrieren. Der Mob wurde durch 5 Kundgebungen mit mehr als 250 Gegendemonstrant_innen begleitet. Mehrfach kam es zu Sitzblockaden, die durch die Polizei gewaltsam geräumt worden sind.

An dem Aufmarsch, der durch eine Person aus der NPD angemeldet worden ist, nahmen organisierte Neonazis aus dem Netzwerk des Nationalen Widerstands Berlin und andere Rassist_innen teil. Die geplante Route wurde aus unbekannten Gründen gekürzt.

Wir danken allen Menschen, die sich den Rassist_innen trotz des winterlichen Wetters und Polizei in den Weg gestellt haben.

15. Dezember 2014 | Gemeinsam gegen Rassismus

Und jetze? Blockier’n!

Seit Wochen machen Neonazis, Hooligans und andere Rassist*innen – manche von ihnen sind auch Anwohner*innen – Stimmung gegen geflüchtete Menschen im Viertel „Allende II“. Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass der Senat den Geflüchteten statt Wohnungen und selbstorganisierten Häusern nur noch eine menschenunwürdige Unterbringung in Containerunterkünften (eigentlich: Lager) ermöglichen will, zieht nun auch noch ein rassistischer Mob durch die Straßen. Unter dem Vorwand der falschen Standortwahl und fehlenden Transparenz gegenüber den Bürger*innen beim Bau des Containerlagers wird unermüdlich gegen alle diejenigen gehetzt, die Berlin auf der Suche nach Sicherheit und einem lebenswerten Leben erreichen.

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