26. November 2014 | News Redaktion

Dieser Artikel möchte zur Strategiediskussion bezüglich des antifaschistischen/antirassistischen Umgangs mit den rechten Protesten in Marzahn, Buch und Köpenick (, sowie überall) beitragen und Vorschläge für die Erweiterung unseres Handlungs- und Aktionsspielraumes anbieten. Dabei werden Vorschläge aufgegriffen, die bereits in anderen Artikeln über dieses Thema genannt wurden. Insofern soll dieser Text hier auch als Sammlung von Ideen verstanden und beliebig ergänzt werden.  

25. November 2014 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Am Samstag, den 1. November 2014, veranstaltete der NPD Kreisverband Pankow mit gerade mal sechs Aktivisten eine Kundgebung am Hamburger Platz in Weißensee. Als Redner trat der NPD Kreisvorsitzende Pankow (KV8) Christian Schmidt auf. Die Nazis beendeten nach nicht einmal einer Stunde ihre Kundgebung.

Zwischen 70 und 80 Menschen waren dem kurzfristigen Aufruf zu Gegenprotesten gefolgt und konnten den Großteil der NPD-Kundgebung mit lauter Musik und Parolen übertönen, sodass die rassistische Propaganda keinerlei Resonanz bekam.

25. November 2014 | News Redaktion

Was für ein scheiß Abend in Marzahn-Hellersdorf. Begonnen hat er um 18:15 Uhr am Ostkreuz wo sich knapp 100 Antifaschisten versammelten, um gemeinsam mit der S-Bahn nach Marzahn-Hellersdorf zu fahren. Dort angekommen wurde die Menge bereits von knapp 150 BundesBullen erwartet, welche uns im Laufkessel zu den Infoständen der Parteien brachte.

24. November 2014 | News Redaktion

Seit Wochen brodelt es in Berlin, egal ob in Marzahn/Hellersdorf, Köpenick oder in Buch. Es wird gegen Flüchtlingsunterkünfte, d.h. Containerdörfer, mobil gemacht, wobei sich die Initiativen, die hinter den Protesten stecken, nach außen als vermeintliche AnwohnerInnen, wenn nicht sogar als „besorgte Bürger“ ausgeben.
Ob auf den vergangenen Montagsdemos oder auf der Demo am 22. November: das Bild, welches die Gruppierungen und Initiativen auf Facebook und Co entstehen lassen, nämlich jenes des „besorgten Bürgers“ bzw. „Anwohners“ ist auf den Demos nicht vorzufinden.
Hier nun eine kleine Zusammenfassung der Akteure dieser „Bürger-Demos“, ein Blick auf jene organisierten Neonazis, welche die Infrastruktur dieser Events stellten und stellen. 

24. November 2014 | News Redaktion

Nachdem die Nazis und rassistischen Anwohner*innen am letzten Samstag mit einer klaren Niederlage nach Hause gehen mussten mit der sie nicht gerechnet hatten, rufen sie Heute wieder zu ihrer “Montagsdemo” ab 19 Uhr auf. Dort erwarten sie an der Kreuzung Landsberger Allee/Blumberder Damm laut Polizeiangaben bis zu 800 Teilnehmer*innen.

Dagegen angemeldet sind an der gleichen Kreuzung bis jetzt nur Infostände der Parteien, die gegen die Vorurteile der Rassist*innen aufklären wollen. Hier gibt es einen legalen Anlaufpunkt für Gegenproteste.

Da die Nazis wie gesagt sehr angefressen nach Samstag sind und auch im Internet zu Rache aufrufen, wäre es Sinnvoll sich nur in Gruppen zu bewegen.

Treffpunkt hierfür wäre 18 Uhr Ostkreuz – Sonntagstraße. Oder ihr organisiert euch selbst in euren Bezugsgruppen.

Ps.: Nazis und Hools haben anscheinend auch einen Vortreffpunkt um 18 Uhr am S-Bahnhof Marzahn: https://twitter.com/sundwasser/status/536857486633226240

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