1. November 2014 | News Redaktion

In der Nacht auf heute haben wir die Kneipe Zum Igel an der Ecke Gürtelstraße / Scharnweberstraße in Berlin-Friedrichshain mit Farbe markiert. Zu den Gästen der Kneipe gehören regelmäßig Nazis. Während der Kämpfe gegen Rausschmiss der Refuggee aus dem Hostel in der Gürtelstraße wurde die Kundgebung mehrfach aus der Kneipe angegriffen. Der Wirt zerstörte die Anlage. Gäste bepöbelten und bedrohten Teilnehmer_innen. Wir werden Rassismus nicht dulden - weder von stinknormalen Nazis noch vom Staat. Gerhart-Hauptmann-Schule bleibt besetzt!

31. Oktober 2014 | News Redaktion

Berlin-Buch: Protest gegen Flüchtlinge formiert sich
NPD und Bürger wollen am 1.November im Buch und Weißensee demonstrieren

Am Donnerstag, den 30. Oktober veranstalteten 100 Anwohner*innen in Buch eine Kundgebung gegen ein neu entstehendes Flüchtlings-Container-Dorf. Zahlreiche Nazis beteiligten sich. Antifaschisten, SPD-Mitglieder und Fotografen wurden bedroht.

30. Oktober 2014 | News Redaktion

Am 9. November wollen Nazis und Antisemit_innen unterschiedlicher Ausprägung im Berliner Regierungsviertel aufmarschieren. Wir werden das nicht einfach so zulassen. Damit nicht alle Wege ins Regierungsviertel führen gibt es in Gedenken an die Reichspogromnacht diverse Mahnwachen an den Zufahrtswegen. Beteilig euch zahlreich!

29. Oktober 2014 | News Redaktion

You can't evict a movement! Senat und Bezirk brechen gerade reihenweise alle Ergebnisse der Verhandlungen, die von den Protesten am Oranienplatz und in der Schule erkämpft wurden. Zum 1. November haben die Bewohner*innen der besetzten Schule nun vom Bezirk eine Aufforderung zum Verlassen des Hauses bekommen. Wieder droht eine polizeiliche Räumung. Statt eines selbstverwalteten Refugee-Zentrums, wie es im Sommer erkämpft wurde, wären Obdachlosigkeit, Abschiebungen und ein neues Lager die Folge. Wir sagen Bleiberecht und Bewegungsfreiheit für Alle statt Entrechtung und Lagersystem!

28. Oktober 2014 | News Redaktion

Nach den schweren Krawallen in Köln gestern Nachmittag, an welchen Nazis und Hooligans aus ganz Deutschland teilnahmen, formierte sich in Berlin am vergangenen Abend spontaner Wiederstand. Um 20 Uhr versammelten sich nach kurzfristiger Mobi die ersten Antifas vor dem Kaisers in der Warschauer Straße. Die Bullen war zu der Zeit auch schon mit mehreren Einsatzkräften vor Ort und suchten nach einem Anmelder.

Nach längerem verhandeln über die Route ging es dann gegen 21 Uhr richtung Cuvry Brache auf die Straße. Es wurden alle möglichen Parolen gerufen, und nebenbei Solidarität mit den Refugees gezeigt. Vor der geräumten Brache wurde eine kurze Kundgebung gehalten, bis es dann weiter richtung Skalitzer, Reiche und Kotti zum Oranienplatz, dem Endpunkt ging.

Während der Demo kam es immer wieder zu verzögerungen, weil die Bullen sich nicht an die ausgehandelte Route hielten. Später kam es auch noch zu einer Festnahme.

Leider folgten dem Aufruf nur knapp 100-150 Personen.

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