Der III. Weg

10. Februar 2021 | News Redaktion

Europa mehr als 76 Jahre nach dem Ende des deutschen Faschismus: überall arbeiten rechtskonservative, neurechte und Neonaziparteien an einer geschichtspolitischen Wende. Sie verharmlosen und leugnen die Shoah. In ganz Europa erhalten Neonazis freie Fahrt und können Kriegsverbrechern und Faschisten mit staatlichem Schutz gedenken. Daraus ziehen sie regelmäßig die Ermutigung für Übergriffe, Brandanschläge und Morde. Die ungarische Regierung ist eine der treibenden Kräfte des Geschichtsrevisionismus in Europa.

10. Februar 2021 | News Redaktion

Diese Woche haben wieder einmal Faschisten von der Kleinpartei „Dritter Weg“ mehrere Flyerverteilaktionen gegen (vermeintliche) linksradikale Strukturen (Flyer siehe Anhang) in Neukölln durchgeführt.
An mindestens 2 Tagen konnte festgestellt werden, dass sie eine Route durch den Schillerkiez bzw. Richardkiez genommen haben. Am Freitag sind die Flyer außerdem in Lichtenberg aufgetaucht.
Zum einen klingeln sie an Häusern und sagen, dass sie Post einwerfen wollen, um an die Briefkästen zu kommen und sie zu beflyern. Zum anderen sind auf ihren mutmaßlichen Routen durch die Kieze Sticker zu sehen gewesen (im Anhang).
Sie waren mit ca. 2-3 Personen unterwegs, identifiziert werden konnten sie bisher nicht und haben sich im Zeitraum zwischen 11 und 14 Uhr in den Kiezen bewegt. Allerdings ist in diesem Zusammenhang nennenswert zu erwähnen, dass Sebastian Thom erst vor Kurzem aus dem Knast Moabit entlassen wurde. Wer er ist und zu welchen Mitteln er greift, könnt ihr hier nachlesen: /recherche/1764-sebastian-thom-beim-iii-weg-und-die-krise-der-berliner-npd

30. Dezember 2020 | News Redaktion

Nachdem er sich erst bei der AfD anbiederte, scheint der Berliner Neonazi Sebastian Thom nun beim "III. Weg" eine neue politische "Heimat" gefunden zu haben. Was sich lange andeutete, zeigte sich an diesem Wochenende offen. Mit Partei-Mütze auf dem Kopf verteilte er mit anderen III. Weg-Angehörigen Flyer in Berlin.

26. September 2020 | News Redaktion

Am 03.10.2020 ist es soweit. Die Neo-Nazipartei "III. Weg" mobilisiert zu ihrem jährlichen Groß-Event, diesmal nach Berlin. Unter dem Motto: "Ein Volk will Zukunft - Heimat bewahren! Überfremdung stoppen! Kapitalismus zerschlagen!" wollen sie im Osten Berlins (Hohenschönhausen) demonstrieren.

22. September 2020 | News Redaktion

Am 03.10.2020 hat die Neonazi-Kleinstpartei „Der III. Weg“ einen bundesweiten Aufmarsch in Berlin-Hohenschönhausen angekündigt. Wir werden nicht zulassen, dass Nazis durch unseren Kiez marschieren. Als Verbund unterschiedlicher Kiezstrukturen in der “Antifaschistischen Vernetzung Lichtenberg” rufen wir alle engagierten Antifaschist*innen dazu auf, den Aufmarsch verhindern! Wir haben keine Zeit für „fancy” Mobi-Videos und keinen Bock auf „coole“ social-media-Kampagnen. Wer Nazis hasst, kommt nach Hohenschönhausen – so einfach ist das. Am Tag selbst wird es zahlreiche Formen von Gegenaktivitäten geben. Sucht euch aus, wie dezentral oder sportlich ihr agieren wollt. Wichtig ist, dass wir uns alle entschlossen den Faschist*innen in den Weg stellen.

22. September 2020 | News Redaktion

Die Nazipartei Der III. Weg mobilisiert zu einer Demonstration am 3. Oktober in Berlin Hohenschönhausen, nachdem ihre alljährlich wiederkehrende 1. Mai Demonstration Corona-bedingt ausgefallen ist. Entgegen ihrer ursprünglichen Planung geht es jetzt in die sogenannte „Reichshauptstadt“ statt nach Erfurt.

Zu den seit 2015 regelmäßig martialisch inszenierten Demonstrationen am 1. Mai (bspw. in Plauen und Chemnitz) konnte der III. Weg bis zu 1000 gewaltbereite Nazis mobilisieren. Seit Juli ruft die Neonazipartei jetzt zur Demonstration am „Tag der deutschen Einheit“ in Berlin auf. Dann soll unter dem Motto „Ein Volk will Zukunft!“ marschiert werden und in ihrem Aufruf wird bereits die Frage gestellt: „Wird es Blockaden geben?“

Wir sagen: „Ja, klar wird es Blockaden geben!“

8. September 2020 | News Redaktion

Die neonazistische Kleinstpartei Der III. Weg mobilisiert seit einigen Tagen auch öffentlich zu einem bundesweiten Naziaufmarsch am 3. Oktober in Hohenschönhausen. Als Beginn wird 14 Uhr am S-Bahnhof Wartenberg angegeben. Der Aufmarsch ist bis 20 Uhr angemeldet und soll am Linden-Center/Zingster Straße enden. Zivilgesellschaftliche Gruppen aus dem Bezirk und Antifa-Gruppen aus der Stadt bereiten Gegenproteste vor. Auch eine Vorabenddemo ist geplant. Einen Überblick findet ihr unter 3wegversenken.noblogs.org.

Außerdem mobilisieren verschiedene rechte Gruppen aus dem Reichsbürger und verschwörungsideologischen Spektrum zu Aktionen am selben Tag in Mitte. Sie wollen damit an die Kundgebungen und Demonstrationen am 1. und 29. August anknüpfen. Verbindendes Glied der verschiedenen Gruppen war die Projektionsfläche Corona und die unzähligen Verschwörungsideologien, die daran anknüpfen.

27. Mai 2020 | News Redaktion

Die "Hygienedemos" am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin haben sich zu einem breiten Feld von Protesten in der ganzen Stadt entwickelt. Regelmäßig beteiligen sich mehrere hundert Personen – darunter zahlreiche Anhänger*innen der (extremen) Rechten sowie rechtsoffene Verschwörungsideolog*innen. Ein Überblick über Entwicklung und zentrale Akteur*innen.

15. Februar 2016 | News Redaktion

Am 2. April planen Nazis und Rassist*innen aus Marzahn-Hellersdorf erneut einen Aufmarsch unter dem Motto „Sicherheit statt Angst“ durch den Bezirk.
Aktuell wird nur über die Facebookseite der „Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf“ mobilisiert. Aber die ersten Onlinebewerbungen sehen nach einer größer angelegten Demo aus. So wird beim Facebook-Event auf ein Infotelefon sowie auf einen Ermittlungsausschuss verwiesen.

18. Januar 2016 | News Redaktion

Im März 2015 gab die Neonazipartei „Der III. Weg“ bekannt, in Berlin einen Stützpunkt gegründet zu haben. Anders als in anderen Bundesländern, wie zum Beispiel Bayern, Brandenburg und Thüringen, ist der Berliner Stützpunkt personell überschaubar und hat bisher keine wahrnehmbaren öffentlichen Aktivitäten entfaltet. Seinen Platz im Gefüge der Berliner Neonaziszene hat der Stützpunkt noch nicht gefunden. Die Äußerungen auf der Internetseite zeugen jedoch davon, dass „Der III. Weg“ mit seinem Organisierungsversuch in Berlin auf Langfristigkeit setzt. Grund genug also, eine erste Einschätzung zu wagen.

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