16. Januar 2020 | News Redaktion

Am 14.01.2020 fand im Restaurant Löwenbräu am Gendarmenmarkt (Leipziger Str. 65, 10117 Berlin) das sogenannte Dienstagsgespräch von Hans-Ulrich Pieper statt. In der dortigen Tiroler Stube stellte der antisemitische Baden-Württemberger AfD-Politiker Wolfgang Gedeon sein Buch “Ich, die AfD & der Antisemitismus” vor. Der spontane Gegenprotest wurde am Abend vorher öffentlich angekündigt. So sammelten sich am Dienstagabend rund 150 Antifaschist*innen am U- Bahnhof Spittelmarkt und zogen danach unangemeldet vor das Restaurant “Löwenbräu”. Die Sponti endete direkt vor den riesigen Fensterscheiben des Löwenbräu, vor dem zwei Neonazis (u.A. Maurice Pollei) der Berliner Schutzzone kläglich versuchten eine Art “Schutz” abzugeben. Geschützt werden mussten diese allerdings von den Berliner Cops, die die Nazis schnell ins Gebäude schubsten, bevor diese Schaden nehmen konnten.

10. Januar 2020 | News Redaktion

In der Nacht vom 08. auf den 09. Januar 2020 haben wir die St. Elisabeth-Kirche, Kolonnenstraße 38 (Schöneberg), der Katholischen Kirchengemeinde Sankt Matthias mit Farbe und Schrift versehen und die Türen des dazugehörigen Gemeindehauses verklebt. An der Fassade ist nun "Pro Choice" zu lesen.

10. Januar 2020 | News Redaktion

Opfermythos ist ein Verbrechen! Da es in Deutschland nach wie vor Gang und Gebe ist, die Verbrecher des ersten und zweiten Weltkriegs als Opfer zu darzustellen, haben wir uns entschlossen dem einsamen Soldaten ein neuen Anstrich zu verpassen.

5. Januar 2020 | News Redaktion

Am 27.01.1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit. Dieser Tag wird als „Internationaler Gedenktag für die Opfer des Holocaust“ in vielen Berliner Bezirken begangen. Es gibt z.B. Veranstaltungen, bei denen Blumen an Gedenkorten niedergelegt werden.
Seit einigen Jahren versucht die AfD verstärkt, an solchen bezirklichen Veranstaltungen teilzunehmen, um sie für sich zu vereinnahmen. Die Beteiligung einer (neo-)faschistischen Partei ist eine Verhöhung der Opfer des Holocaust.

5. Januar 2020 | News Redaktion

Auch wenn sich die Band Frei.Wild immer wieder von ihren rechtsextremen Tendenzen distanziert, sich als „nur heimattreu und patriotisch“ definieren, so fallen sie doch immer durch ihre nationalistischen Liedtexte auf. Auch die Verbinung des Frontsängers Philipp Burger zu der rechtspopulistischen Partei „Die Freiheitliche“, seine Frühere Tätigkeit in der Rechtsrockband „Kaiserjäger“ sowie all die Bilder auf denen er mit Kühnengruß oder Hitlergruß posiert, lassen sich schlichtweg einfach nicht wegdiskutieren.

Wir mussten feststellen, dass dieses Konzert im Herzen Berlins auch zahlreiches rechtes Gesocks anzog. Als wir den ersten Wagen an uns vorbei fahren sahen ,aus dem heraus eine Gruppe besoffener Neonazis stolz den Hitlergruß präsentierte, taten wir uns kurzerhand zusammen um im Kiez nach den Rechten zu schauen. Wir fanden leider nur ihre Autos. So mussten diese für die Gesinnung ihrer Fahrer herhalten.

5. Januar 2020 | News Redaktion

Gunnar Schupelius war schon lange bevor der Rassist und Blogautor “Don Alphonso” (https://taz.de/!5641160/) zu Axel Springer wechselte da. Er stellte seine rhetorischen “Fragen” bereits bevor das Deutsche Feuilleton diskutierte, ob es nicht auch diskutabel wäre, Seenotrettung für Geflüchtete zu unterlassen. Er ist der Franz Josef Wagner (Chefkolumnist der BILD https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Josef_Wagner#Rezeption) von Berlin. Gunnar Schupelius ist vielen ein Begriff. Die einen verdrehen die Augen und lesen seine täglichen Ergüsse in der B.Z. amüsiert, scheint er mit seinen notorischen Tiraden selbst gegen legale Graffiti-Flächen, Partys und gegen allerlei Fortschrittliches einfach aus der Zeit gefallen.

5. Januar 2020 | News Redaktion

Laut einem Bericht des Tagesspiegel wurde Herbert Mohr mal wieder an seinem Wohnhaus in Pankow geoutet. Kurz nach dem Jahreswechsel, am 2. Januar, sprühten Unbekannte die Parole "Herbert du Nazi" an die Fassade des Hauses und klärten so die Nachbarn über die politischen Aktiviäten von Mohr auf. Laut eigenen Angaben wurde bereits am 30. Dezember Mohr im Kiez deutlich gesagt, was mensch von seiner Nazischeiße hält und die Aufforderung er möge sich aus dem Kiez verpissen mit Pyrotechnik untermauert.

Bereits im Juni letzten Jahres hatten Plakate in dem Kiez auf die Wohnanschrift Mohr's und seine politischen Aktivitäten hingewiesen. In dem damaligen Artikel hieß es:

9. Dezember 2019 | NoAfD Berlin

Für mehr unabhängige Strukturen gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck

Die Lage spitzt sich weiter zu. In der ersten Jahreshälfte 2020 stehen mehrere Räume und Häuser der radikalen Linken in Berlin vor dem Aus - weitere sind gefährdet oder sehen sich ständigen Bedrohungen ausgesetzt. Wir als Antifaschist*innen wissen um ihre Bedeutung und werden sie verteidigen!

4. Dezember 2019 | News Redaktion

Einige aktuelle Mitglieder der "Schutzzone"/NPD Berlin und JN Berlin-Brandenburg im Überblick. Hinweise über diese Personen können an schutzzone-berlin(at)riseup.net gesendet werden.

Die Überblicks Poster findet ihr an den üblichen Orten.

3. Dezember 2019 | News Redaktion

In den letzten Monaten sind mehrfach AfD-Parteitage in Berlin ins Wasser gefallen, weil die Partei keine Räume fand. Mittlerweile wird sie von einem Notvorstand geleitet, da dessen Neuwahl laut Parteigesetz schon überfällig ist. Dass selbe gilt für ihr Schiedsgericht. Beides wollte sie Ende diesen Jahres neuwählen. In beiden Fällen fiel der Parteitag wegen fehlendem Raum aus. Einen neuen Anlauf will die AfD nun am 25. und 26. Januar 2020 unternehmen. Auf Vimeo ist bereits ein Mobi-Video gegen den Parteitag erschienen.

29. November 2019 | News Redaktion

Ein Jahr ist seit den versuchten Naziangriffen im Neuköllner Schillerkiez vergangen.1 Viel spricht für eine Beteiligung der Neuköllner Neonazis Robin-Oliver Band und Maurice Pollei. Beide sind Aktivisten der NPD-Kampagne "Schutzzone". Was ist die "Schutzzonen"-Kampagne, wer sind zentrale Akteure und was sind ihre Aktivitäten?


Robin-Oliver Band und Maurice Pollei beim Neonaziaufmarch am 3.10.2019 in Berlin-Mitte (Foto: JFDA e.V.)

23. November 2019 | News Redaktion

„Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen“
– Max Horkheimer

Wo wir uns als revolutionäre Linke zurückziehen, übernimmt der politische Gegner das Feld. Dies galt und gilt für die Friedensbewegung, für antikapitalistische soziale Kämpfe und seit längerem auch für den antifaschistischen Kampf. Zwei Jahre Pause der revolutionären Silvio-Meier-Gedenkdemonstration reichten aus, dass nun der Polit-Kasper Hauke Stiewe von der Bergpartei unter dem unsäglichen Motto „Antifa ist Liebe“ 1 das Gedenken an den ermordeten Genossen verunglimpfen kann.

20. November 2019 | News Redaktion

Dieses Jahr fällt die Silvio-Meier Demo zum zweiten Mal in Folge aus. Stattdessen gibt es eine Demonstration unter dem Motto “Antifa ist Liebe” vom Bergpartei Spitzenkandidat Hauke Stiewe.
Diese Vereinnahmung des Gedenkens verhöhnt alle Opfer rechter Gewalt.

Dieses Jahr fällt die Silvio-Meier Demo zum zweiten Mal in Folge aus. Stattdessen gibt es eine Demonstration unter dem Motto “Antifa ist Liebe” vom Bergpartei Spitzenkandidat Hauke Stiewe. Vor wenigen Tagen gab er der taz ein Interview dazu.

11. September 2019 | News Redaktion

Der militante Neonazi Marcel Herse soll aktuell eine Ausbildung als Erzieher in der Kita „Die Bergzwerge“  (http://www.kita-bergzwerge-marzahn.de/) in Berlin-Marzahn machen. Laut unseren Erkenntnissen versucht er dort ideologisch die Elternschaft der Kinder in der Kita am Glambecker Ring 80 zu unterwandern. Der Geschäftsführer des Trägers Herr Lange (Plattenverbund 2014 Gug) – protegiert diesen militanten Nazi (er ist anscheinend sogar mit diesem (in spe) verschwägert).

12. Juni 2019 | Gast

/sites/default/files/bilder/artikel/schmidtke_0.jpgIn Berlin geht noch was

12. Juni 2019 | Gast

/sites/default/files/bilder/artikel/dritteauflage_web.jpgAm Höhepunkt des Wahlkampfs zum Europäischen Parlaments Ende Mai 2019 wurde eine Neuauflage der Recherche-Broschüre zur Berliner AfD veröffentlicht. Auf 24 Seiten werden diesmal nicht nur die Berliner AfD und ihre Funktionär*innen auf Landes- und Bezirksebene vorgestellt, sondern auch Einblick in die Dienstleistungsstruktur rund um die AfD gewährt. Schlaglichter fallen außerdem auf die parlamentarischen Mitarbeiter*innen auf Landes- und Bundesebene sowie auf AfD-Mitglieder in Sicherheitsbehörden. Mittig findet sich eine praktische Karte der aktuell von der AfD genutzten Räume. Neu dabei ist auch die Vorstellung der Potsdamer AfD, da auch hier bald gewählt wird. Insgesamt werden rund 600 Einzelpersonen (z.T. mit Bild) und Organisationen.

[Link zum PDF]

5. Mai 2019 | News Redaktion

Neue Recherchen belegen, dass die Unterstützung der Nazigewalt weit in die Berliner AfD hineinreicht. Der Bezirksverband Neukölln ist seit Jahren durchzogen mit Neonazis. AfD-Funktionäre verabredeten sich zum Ausspähen eines Buchladens, der kurze Zeit später von Angriffen bis hin zu Brandstiftung betroffen war. Zudem kursiert im Landesverband eine sogenannte "Antifa-Liste".

Anmerkung: In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf Neonazis und ihre AfD. Wir wollen hier keine Chronik der Neuköllner Szene schaffen - die Kontinuität und Menge der Verstrickungen und Gewalttaten sind enorm. Insbesondere auf die Morde an Luke Holland und Burak Bektaş werden wir in diesem Rahmen nicht eingehen.

8. März 2019 | News Redaktion

Attacken auf Lokale nötigen Wirte, die Partei vor die Tür zu setzen – Zahl der Fälle allein in Berlin dreistellig

Wir dokumentieren einen Artikel aus der Tageszeitung Welt.

In der Nacht vom 27. auf den 28. Mai 2018 reißt ein Anruf den Gastwirt Mattias Flügge aus dem Schlaf. Die Polizei ist dran. Vermummte Gestalten hätten die Scheiben im „Ratskeller“ eingeworfen. Ein Zeuge hat den Angriff beobachtet und die Polizei alarmiert. Bis die eintraf, waren die Steinewerfer schon auf Fahrrädern in die Nacht entflohen, heißt es in einer Mitteilung.

Von Marc Pfitzenmaier

28. April 2018 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Im Januar wurde die sechste Ausgabe der Berlin-Brandenburger Antifa-Recherchezeitung "Fight Back" veröffentlicht. Mehrere tausend Stück wurden seitdem verteilt. Nun kann die Ausgabe auch digital eingesehen werden.

Auf unserem Portal ist die exklusiv als PDF eingestellt.

 

 

31. August 2017 | News Redaktion

Letzte Woche Freitag wurde Indymedia Linksunten durch den Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) verboten. In Freiburg wurden mehrere Wohnungen und das linke Zentrum KTS durchsucht. Seitdem ist linksunten.indymedia.org in seiner alten Form nicht mehr erreichbar.

Weitere Artikel