Friedrichshain-Kreuzberg

2. Februar 2017 | News Redaktion

Vor mehr als fünf Jahren, im Mai 2011, wollten Berliner Nazis am Mehringdamm aufmarschieren. Bis kurz zuvor versuchten die Berliner Bullen Gegenproteste durch ein Verwirrspiel zu verhindern. Am Ende nutzen die Nazis dies um die Bullen zu überrennen und griffen Menschen im U-Bahnhof und Gegendemonstrant*innen in einer Blockade an.

Die Bullen verschleppten die Ermittlungen von Anfang an. Während vier auf dem Boden sitzende Antifaschist*innen von dem Naziaufmarsch überrannt wurden, schauten die meisten Bullen teilnahmslos zu. Nach ihrem Übergriff konnten die Nazis, die schließlich erfolgreich blockiert wurden, unbehelligt nach Rudow fahren, wo sie eine weitere Spontandemo anschlossen. Erst hier wurden ein Teil schließlich festgenommen.

9. Januar 2017 | News Redaktion

Der Neonazi Andrew Ron Stelter (geb. 1966) arbeitet seit längerem für den Handwerksdienstleister B&O Wohnungswirtschaft GmbH & Co. KG (auch: B&O Gruppe), welcher unter anderem für große Hausverwaltungen in ganz Berlin Handwerks- und Renovierungsarbeiten ausführt. Unterwegs in B&O-Kluft und den weißen Firmenwagen, oft eingesetzt in Nord-Neukölln und den Friedrichshainer und Kreuzberger Kiezen, und mit Zugang zu vielen Privatwohnungen, kann der nachwievor regelmäßig aktive und gut vernetzte Neonazi und "Anti-Antifa" unbemerkt Informationen über politische Gegner_innen sammeln.

23. November 2016 | News Redaktion
Am letzten Montag fand inBerlin-Friedrichshain die jährliche Mahnwache in Gedenken an den vonFaschisten ermordeten Silvio Meier statt. Erneut nahmen circahundertAntifaschist*innen an der Mahnwache teil. Silvio Meier wurde im Jahr1992, bei einer Auseinandersetzung mit einer Gruppe junger Neonaziserstochen.  Für kommenden Samstag ist die diesjährigeSilvio Meier-Demo in Friedrichshain geplant.
17. November 2016 | News Redaktion

Vor 24 Jahren, am 21.11.1992 wurde der Hausbesetzer und Antifaschist Silvio Meier im U-Bahnhof Samariterstr. von Neonazis ermordet. Silvio Meier hatte gemeinsam mit Freund*innen eine Gruppe von Neonazis mit ihrer menschenverachtenden Gesinnung konfroniert und ihnen einen extrem rechten Aufnäher abgenommen. Die Gruppe von fünf Nazis, vier Männer und eine Frau im Alter von 14 bis 19 Jahren, lauerten Silvio Meier und seinen Freund*innen kurze Zeit später auf und stachen mit Messern auf diese ein. Silvio Meier war sofort tot, zwei seiner Freunde wurden schwer verletzt.

17. November 2016 | News Redaktion

Bernhard Lassahn, Mitgestalter der Seite "nicht-feminist.de", Redner bei der Compact-Konferenz 2013 und Autor des Buches "Der Krieg gegen den Mann" hält am Freitag, den 18.11.16 um 19 Uhr eine Lesung im DIM-Café, Oranienstraße 26, Kreuzberg.

Seine im Internet veröffentlichten Texte handeln u.a. davon, dass eine Kindeswohlgefährdung vorliegt, wenn Schwule Kinder adoptieren. Und vom Feminismus, welcher als "Fempokalypse" bereits schon jetzt Unglück für alle und Elend für Kinder gebracht hat. Achja, und da wäre noch die Anti-Baby-Pille. Die hat nämlich eine Übersättigung des Arbeitsmarktes verursacht, weil nach deren Erfindung plötzlich "eine Flut gelangweilter Hausfrauen" auf den Arbeitsmarkt geströmt ist.

Zum Ort der Lesung:

15. November 2016 | News Redaktion

Vor 24 Jahren wurde der Antifaschist und Hausbesetzer Silvio Meier von einer Gruppe Neonazis durch mehrere Messerstiche getötet. Dieser Mord geschah in einer Zeit, in der Brandanschläge und Gewalttaten etliche Todesopfer forderten. Derzeit gibt es viele Parallelen zu dieser Zeit. Die Anzahl der Übergriffe auf Menschen die nicht ins rechte Weltbild passen, nimmt immer weiter zu. Brandanschläge auf Unterkünfte von Geflüchteten gehören zur Tagesordnung. In vielen Gebieten von Sachesen gehören rassistische und neonazistische Parolen zum "guten Ton", sowie die sich haufenden Angriffe von Rechts. Mit der AfD hat sich eine offen rassistisch auftretende Partei bundesweit etabliert. Rassismus und soziale Ausgrenzung sind Teil des gesellschaftlichen Mainstreams geworden. Auch in der »Wohlfühlstadt« Berlin ist die Situation alles andere als rosig.

11. November 2016 | News Redaktion

in der nacht zum 9. november wurde die kneipe "am kreuzberg" von uns besucht. dabei gingen die fenster und die reklame der kneipe zu bruch. wir hinterliessen auch einen schriftzug an der fassade, damit die nachbarschaft den grund unseres besuches versteht.

die hertha-bsc-kneipe "am kreuzberg", an der ecke katzbach/ monumentenstrasse wird von leo "dogge" betrieben. dieser war bereits in den 90ern bei der "wannseefront" aktiv. die "wannseefront" ist eine rechte hooligan-truppe aus dem hertha-bsc-fanlager, die bis heute im olympiastadion ihr transparent präsentieren. vor ein paar jahren feierten sie zusammen mit der dortmunder "borussenfront" ihr bestehen. die "borussenfront" ist durch siegfried borchert, auch "ss-siggi" genannt, eine bundesweit bekannte hooligan-gruppierung, die vorallem durch neonazi-slogans im und um das stadion aufffiel.

30. August 2016 | News Redaktion

Gegen kurz vor 13h sind Nazis dabei erwischt worden wie sie Plakate von Pro Deutschland in der Rigaer Str. aufgehaengt haben.

Durch zivilbuergerliche Intervention konnte dieser Angriff auf einen antifaschistischen Kiez abgewehrt werden und die Nazis verjagt werden. Auf Ansprache wurden die Nazis sofort handgreiflich und haben Menschen mit Pfefferspray und Gegenstaenden angegriffen. Den Angriffen konnten zum Glueck entsprechend begegnet werden und die Nazis mussten sich zurueck ziehen.

Kurze Zeit spaeter kehrten die Nazis mit weiteren Gesinnungsgenoss-innen der Berliner Schweine zurueck. Diese belagern seit ca 13:30 die 94.

Erneut wird die Nachbarschaft von Helikopterlaerm und Bullenschikane gestresst.

12. August 2016 | News Redaktion

Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Berlin Mitte (WBM) hat für die Wahl des Mieterrats einen AfD-Funktionär aus Friedrichshain als Kandidaten zugelassen. Der 75 jährige Rentner Dieter Böhm, will nicht nur WBM-Mietervertreter in Friedrichshain werden, sondern ist auch bei der AfD-Friedrichshain Kassenprüfer und Wahlkampfleiter.

16. Juni 2016 | News Redaktion

Die „Identitäre Bewegung“ hat ihre Demonstration für diesen Freitag, den 17.06.2016, von Friedrichshain nach Berlin-Mitte verlegt. Startpunkt ihrer Veranstaltung ist jetzt am S-Bahnhof Friedrichstraße (Dorothea-Schlegel-Platz). Von dort aus wollen sie über die Neustädtische Kirchstraße zur Leipziger Straße um anschließend am Potsdamer Platz zu enden.

Als „Berliner Bündnis gegen Rechts“ nehmen wir ihre Planänderung achselzuckend zur Kenntnis und rufen Alle auf um 17 Uhr zu unserer neuen Kundgebung gegen diese Rassist*innen und Antifeminist*innen zu kommen! Kommt zu der Kreuzung Neustädtische Kirchstraße – Dorotheenstraße und lasst uns gemeinsam zeigen, was wir von diesen scheinbaren „Intellektuellen“ Rechten halten: Nichts! Wir sind für ein soldarisches Berlin! Ein Berlin ohne Rassist*innen und Antifeminist*innen! Für ein Berlin für Alle!

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