Neukölln

9. April 2021 | News Redaktion

Zu Ostern drei auf einen Streich.

Den Nazis in Süd Neukölln wurde das Fest vermiest. Eine von ihnen in schwarz weiß rot gestrichene Ei Skulptur ist nun voll mit antifaschistischen Parolen. Ein Nazi Auto hat ordentlich Farbe abbekommen und der Gartenzaun eines Nazis ebenfalls in „Reichskriegsflaggen Look“ in Schönefeld direkt am S Grünberger Alle, unweit der Bullenwache (vielleicht ja ihr freizeitlicher Treffpunkt) wurde ebenfalls markiert. Es gibt in diesem Teil des Bezirkes diverse Nazi Strukturen/Orte über welche ja bereits häufig berichtet wurde. Z.b. die Kneipe „Osburger Eck“ oder die Polizeiwache am Zwickauerdamm.

Wir werden die Nazis hier nicht in Ruhe lassen. Der scheiß Zaun und das Haus wird auch in Zukunft nicht unbeschadet bleiben. Wir kommen wieder, es gibt keine ruhigen Randbezirke!

Keine frohe Ostern den Faschoschweinen!

 

10. März 2021 | News Redaktion

Kürzlich tauchten im Neuköllner Norden vermehrt Flugblätter der neonazistischen Splitterpartei "Der III. Weg " in Hausbriefkästen auf. An mehreren Vormittagen klingelten Neonazis unter dem Vorwand, "Postwurfsendungen" einwerfen zu wollen, an Haustüren.
Besonders in Rixdorf und im Schiller- und Reuterkiez führten sie Ihre "Propaganda-Aktionen" durch. Bei einer ihrer "Kurzbesuc

he im Feindesland" posierten sie auch für ein schnelles Foto mit Transparent und verklebten neonazistische Aufkleber in den Straßen.
Unter den Neonazis befand sich auch der kürzlich aus der Untersuchngshaft entlassene langjährige Rudower Neonazi-Brandstifter Sebastian Thom. Er und weitere Teilnehmer der Aktion - alte Berliner und Brandenburger Neonazi-Kader - wurden bereits an anderer Stelle vorgestellt: https://de.indymedia.org/node/143177

Schnell machte der Kiez mobil, viele Antifaschist*innen suchten die Neonazis, entfernten ihre Propaganda und klärten die Nachbarschaft auf. (siehe https://antifainfosneukoelln.noblogs.org/flyers-and-posters-against-right-wing-propaganda-in-the-kiez/)

18. Februar 2021 | News Redaktion

Am 19. Februar jährt sich zum ersten Mal der rassistische Anschlag in Hanau, bei dem Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Păun und Fatih Saraçoğlu durch einen Rassisten ermordet wurden.

10. Februar 2021 | News Redaktion

Diese Woche haben wieder einmal Faschisten von der Kleinpartei „Dritter Weg“ mehrere Flyerverteilaktionen gegen (vermeintliche) linksradikale Strukturen (Flyer siehe Anhang) in Neukölln durchgeführt.
An mindestens 2 Tagen konnte festgestellt werden, dass sie eine Route durch den Schillerkiez bzw. Richardkiez genommen haben. Am Freitag sind die Flyer außerdem in Lichtenberg aufgetaucht.
Zum einen klingeln sie an Häusern und sagen, dass sie Post einwerfen wollen, um an die Briefkästen zu kommen und sie zu beflyern. Zum anderen sind auf ihren mutmaßlichen Routen durch die Kieze Sticker zu sehen gewesen (im Anhang).
Sie waren mit ca. 2-3 Personen unterwegs, identifiziert werden konnten sie bisher nicht und haben sich im Zeitraum zwischen 11 und 14 Uhr in den Kiezen bewegt. Allerdings ist in diesem Zusammenhang nennenswert zu erwähnen, dass Sebastian Thom erst vor Kurzem aus dem Knast Moabit entlassen wurde. Wer er ist und zu welchen Mitteln er greift, könnt ihr hier nachlesen: /recherche/1764-sebastian-thom-beim-iii-weg-und-die-krise-der-berliner-npd

30. Dezember 2020 | News Redaktion

Nachdem er sich erst bei der AfD anbiederte, scheint der Berliner Neonazi Sebastian Thom nun beim "III. Weg" eine neue politische "Heimat" gefunden zu haben. Was sich lange andeutete, zeigte sich an diesem Wochenende offen. Mit Partei-Mütze auf dem Kopf verteilte er mit anderen III. Weg-Angehörigen Flyer in Berlin.

9. November 2020 | News Redaktion

Seit Jahren werden eine Vielzahl von rechtsterroristischen Anschlägen in Neukölln verübt. Erst kürzlich wurde die syrische Bäckerei “Damaskus” mit SS-Runen besprüht und parallel ein Transporter vor dem Laden angezündet. 2018 wurde das Auto eines linken Lokalpolitikers direkt neben seinem Wohnhaus in Brand gesteckt. Neonazistische Anschläge und Graffiti, in denen offen zu Mord aufgerufen wird, gehören von Nord-Neukölln bis Rudow für sich antifaschistsch und antirassistisch engagierende sowie migrantische Menschen mittlerweile zum Alltag.

26. August 2020 | News Redaktion

Antifaschistische Demonstration mit Rudow empört sich, Kein Generalverdacht und Neukölln Watch

Rechte Sympathisanten in der Staatsanwaltschaft, Verstrickungen von Polizei mit Naziszene und immer neue rassistische Angriffe – es reicht! Schluss mit Naziterror!

Wir fordern eine politische Aufarbeitung des Neuköllner Nazikomplexes. Rechte Netzwerke müssen endlich öffentlich aufgedeckt und aufgelöst werden. Parlamentarischer Untersuchungsschuss jetzt!

Kommt alle zur gemeinsamen Demo in Rudow und Gropiusstadt. Lasst uns zeigen, dass wir uns nachbarschaftlich gegen Nazigewalt wehren und gemeinsam die Betroffenen rechter und rassistischer Anschläge unterstützen.

23. August 2020 | News Redaktion

In Neukoelln spielt sich vieles ab, was sich im Rest von Deutschland tagtaeglich an faschistischer Kackscheisse entlaedt: Faschos, die morden, brandstiften und Menschen attackieren, werden von staatlicher Seite (Bullen, LKA, VS) geschuetzt, teils gar mit Informationen beliefert und dabei von der AfD tatkraeftig gefoerdert. Der gleiche Staat geht mit voller Haerte gegen Shisha-Bars, Spaetis und andere Laeden vor und kontrolliert_terrorisert systematisch mit rassistischen Kriterien. Waehrenddesen wird antifaschistisches Engagement kriminalisiert und linke Orte unter Aufwendung groesster Muehen dichtgemacht.

23. August 2020 | News Redaktion

Am U-Bhf. Rudow befindet sich eine der wichtigsten Locations für die Vernetzung von organisierten Schlägernazis und AnzugträgerInnen. Das Hotel/Restaurant „Novi Sad“ an der Ecke Waltersdorfer Chaussee/Schönefelder Straße wurde schon mehrfach freundlichst darauf hingewiesen, bitte keinen faschistischen Veranstaltungen mehr Raum zu bieten. Bisher ohne Erfolg bei der Wirtin Milka Sandara. Der Forderung haben wir nun Nachdruck verliehen.

19. August 2020 | News Redaktion

Heinrich Bodden scheint tagsüber einer normalen Arbeit nachzugehen. Laut einer kurzen Internetrecherche ist er Inhaber der Heinrich Bodden Malermeister GmbH, mit Sitz in der Bundesallee 220, 10719 Berlin.

(Anmerkung: Ob es sich beim Firmeninhaber um denselben Heinrich Bodden handelt, konnten wir nicht endgültig verifizieren. Aus sozial isolierten Problembezirken wie Charlottenburg-Wilmersdorf halten wir uns lieber fern. Wir sind uns aber trotzdem ziemlich sicher, findet man doch auf dem Twitter-Account des Malerbetriebs einen Tweet von 2016, in dem der Inhaber seine Sorge um unsere Kinder und Wut auf Angela Merkel ausdrückt. Danke für den Hinweis!)

Viel interessanter finden wir sowieso die Aktivitäten, denen Heinrich Bodden sich nach Feierabend widmet. Dann treibt er sich nämlich in ausgesprochen zwielichten Kreisen herum und wird als Schatzmeister der Neuköllner AFD zum Schreibtischtäter einer faschistischen Partei. Ob er für seine Nebentätigkeit auch mal Arbeit mit in sein Einfamilienhaus in der Kestenzeile 32, 12349 nimmt?

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