Neukölln

3. November 2016 | News Redaktion

5 Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU, einer beispiellosen Mordserie an neun Menschen mit migrantischem Hintergrund und einer Polizistin, ist die Notwendigkeit von bedingungsloser Aufklärung und echten Konsequenzen größer denn je.

31. Oktober 2016 | News Redaktion

4 (!) Nazis fanden heute den Weg zu einer Kundgebung um angeblich dem Nazi Jürgen Rieger zu gedenken, der am 29.10.2009 im Krankenhaus Neukölln nach einem NPD-Parteitag starb. Hierfür überlies die Versammlungsbehörden diesen die Grünfläche auf dem der Gedenkort Burak Bektaş errichtet werden soll. Die Grundsteinlegung ist an Buraks 5. Todestag am 5. April 2017.

28. Oktober 2016 | News Redaktion

Wie erst jetzt bekannt wurde, wollen Nazis morgen eine Kundgebung vor dem Krankenhaus Britz in Neukölln abhalten. Die Kundgebung ist von 10 bis 12 Uhr angemeldet. Sie wollen dem Nazikader Jürgen Rieger Gedenken, der dort 2009 verstarb. Bereits am 29. Oktober letzten Jahres hatten Neonazis dort demonstriert.

Dies ist gleichzeitig die Todesstelle von Burak Bektaş, der unter ungeklärtem Umständen erschossen wurde. Die Initiative für die Aufklärung des Mordes hatte in diesem Jahr frühzeitig eine Kundgebung angemeldet, um ein erneutes Auftreten von Nazis an dem Todesort von Burak zu verhindern. Die Nazikundgebung wurde trotz alledem genehmigt.

29.10.2016 Rudower Str./Möwenweg (gegenüber dem Krankenhaus Neukölln), 10 - 12 Uhr

Aktuelle Informationen gibt es bei der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B. und in einem taz-Artikel von heute.

28. Oktober 2016 | News Redaktion

Am morgigen Donnerstag konstituiert sich die neugewählte Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung (BVV) im Rathaus. Erstmals ist auch die AfD mit 8 Mandaten in die BVV eingezogen und wird aller Voraussicht nach künftig einen der Bezirksstadträte stellen. Grund genug, sich die Neuköllner AfD einmal ein wenig näher anzuschauen.

26. August 2016 | News Redaktion

Diesen Samstag, dem 27. August will die NPD einen "Sozialkongress" in der Sporthalle auf dem Innsportplatz in Nord-Neukölln durchführen. Der Bezirk hat der NPD die Halle verweigert. Eine Klage der NPD dagegen wurde heute vom Oberverwaltungsgericht abgelehnt. Die NPD hat jedoch nach eigenen Angaben einen Eilantrag beim Bundesverfassungsgericht gegen die Entscheidung gestellt. Halltet euch auf dem Laufenden, z.B. über den Facebook-Account der Autonomen Antifa Neukölln!

23. August 2016 | News Redaktion

Das Berliner Landgericht in Moabit hat am 11. Juli 2016 im Mordprozess gegen Rolf Z. sein Urteil verkündet. Der Angeklagte soll am 20. September 2015 den weißen britischen Wahlberliner Luke Holland vor einer Kneipe in Neukölln heimtückisch ermordet haben und wurde von der Kammer zu 11 Jahren und 7 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Das Tatmotiv und ein mögliches Handeln aus rassistischen Gründen konnten nach Angaben des Richters jedoch nicht festgestellt werden. Studierende der Freien Universität Berlin haben den Prozess begleitet und sich nach der mündlichen Urteilsverkündung zu einem Interview mit ein paar Leuten aus der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B. getroffen. Sie sprachen über den Prozess, die Leerstelle Rassismus und Verbindungen zum Mord an Burak Bektaş.

War der Mord an Luke Holland ein „rechter Mord“ bzw. ein Mord aus rassistischen Motiven?

19. August 2016 | News Redaktion

Die Neuköllner AfD nutzt das angrenzende Johannisthal, um von dort aus ihren Wahlkampf zu steuern. Abeist der kritischen Öffentlichkeit werden in einem unscheinbaren, ebenerdigen Ladenlokal interne Sitzungen und Wahlkampftreffen veranstaltet sowie das dazugehörige Material gelagert. Wir haben uns dazu entschlossen den AfD-Treffpunkt aus der vermeintlichen Anonymität zu reißen und haben daher am vergangenen Wochenende mit mehreren hundert Flyern in Briefkästen und an Autos im Wohngebiet rund um die Winckelmannstraße über die Aktivitäten informiert.

Kein ruhiges Hinterland für rassistische Hetze in Johannisthal!

Dank für die Inspiration & Recherche geht an:Recherche-Broschüre über die Berliner AfD veröffentlicht

Text des verteilten Flyer:

In ihrer Nachbarschaft wird rechte Hetze geplant!

18. Mai 2016 | News Redaktion

Am Freitag, den 20.05 2016, lädt der NPD-Kreisverband Neukölln unter Neonazi Stefan Böhlke zu einer Vortragsveranstaltung zum Thema „Überfremdung stoppen“ ein. Sprechen werden der Vorsitzende des Landesverbands der NPD Sebastian Schmidtke und der Neonazi Uwe Meenen (Leiter des Europabüros). Der Veranstaltungsort ist bisher unbekannt. 

Die bisher einzige bekannte Information ist, dass die Nazis ihren Treffpunkt um 18:45 Uhr am U-Bahnhof Karl-Marx-Straße auf der Seite der Uthmanstraße haben. 

13. Mai 2016 | News Redaktion

Unter dem Motto „Überfremdung stoppen“ will die NPD am Freitag den 20.5.2016 eine Veranstaltung mit ihrem Berliner Vorsitzenden in Neukölln durchführen. Das „Bündnis Neukölln – Für Miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt“ ruft zu einer Kundgebung gegen die rassistische Hetze auf. Wir heißen Menschen, die vor Armut, Krieg und Elend fliehen müssen, in Neukölln willkommen. Lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen gegen die Neonazis von der NPD setzen. Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

Treffpunkt: Freitag, 20.5. / 18 Uhr / U-Bhf Karl-Marx-Straße

29. März 2016 | News Redaktion

Vor vier Jahren – am 5. April 2012 – wurde der 22-jährige Burak Bektaş auf offener Straße in Neukölln von einem Unbekannten erschossen und zwei seiner Freunde lebensgefährlich verletzt.

Bis heute gibt es keine Ermittlungsergebnisse. Buraks Mörder hat den Tatort wortlos und ruhig verlassen. Genauso wie der Mörder des 31-jährigen Luke Holland, der am 20. September 2015 ebenfalls in Neukölln erschossen wurde. Bei seinem mutmaßlichen Mörder Rolf Z. wurden Nazi-Devotionalien beschlagnahmt. Eine rechte Motivation ist wahrscheinlich. Beide Morde könnten Taten des NSU nachahmen. Die Ermittlungen müssen auf diese Parallelen Antworten geben. Erleben wir in Berlin-Neukölln eine neue Form rechten/rassistischen Terrors?

WIR FORDERN AUFKLÄRUNG!

Samstag 9. April 2016 – 14:00 Uhr
Berlin: Rudower Straße 51, gegenüber dem Krankenhaus Neukölln

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