Umland

12. Oktober 2016 | News Redaktion

In der Nacht auf Samstag, den 08. Oktober, wurde der Deutschlandstandort der Intervista AG in Potsdam (Berliner Strasze 111) mit Farbe markiert und besprayed.

Die Aktion richtet sich gegen den Aufsichtsratsvorsitzenden der IT-Firma Reinhard Irsigler, der aktives Berliner AfD-Mitglied ist und für die nationalistische, rechtskonservative Zeitschrift "Unser Mitteleuropa" schreibt. Darüber hinaus waren die Räumlichkeiten der Klitsche in der Vergangenheit auch schon für interne AfD-Versammlungen genutzt worden.

Außerdem soll mit der Aktion ein Zeichen gegen die rassistische und nationalistische Politik der AfD gesetzt werden. AfD-Strukturen angreifen, Rassist_Innen keinen Platz lassen!

7. Juli 2016 | News Redaktion

Fakultätspersonalratsvorsitzender der Charité Berlin, Christoph Berndt, hat zugleich Vorsitz des Vereins „Zukunft Heimat e.V.“ inne. Der Verein organisiert rassistische Demonstrationen in Südbrandenburg, zuletzt im Mai 2016 in Vetschau. Heute wurden von antifaschistischen Aktivist*innen in der Charité Flugblätter verteilt und am Bürogebäude ein Transparent mit der Aufschrift „Rassismus an der Charité. Christoph Berndt – Vorsitzender des Fakultätsrats der Charité – menschenverachtender Hetzer im Spreewald“ angebracht.

22. März 2016 | News Redaktion

Wir haben in der letzten Nacht das Leipziger A&O Hostel in der Brandenburger Straße farbig markiert sowie eine Eingangstür entglast. Im März vergab die Hostelkette A&O Räume an die AfD, damit die ihren Landesparteitag in Berlin abhalten konnte. Sie unterstützt damit nicht nur direkt die sexistische und rassistische Politik der AfD, sondern verdient auch noch Geld daran. Nachdem bereits 3 Hostels der Kette in Berlin und eines in Dresden besucht wurden, erhöhen wir den Druck an einem weiteren Standort.

Geschäfte mit der AfD lohnen nicht! Keine Räume für die AfD!

17. März 2016 | News Redaktion

Am 13. März veranstaltete die Alternative für Deutschland einen Landesparteitag in Berlin im A&O-Hostel Kolumbus (Berlin-Hohenschönhausen). Es gibt durchaus Alternativen zur schlechten Realität des Europäischen Kapitalismus und der Autoritären EU-Politik, die nicht auf Ausgrenzung, Nationalismus, Rassismus und Sexismus bauen. Dies haben wir heute Nacht mit einem Farbanschlag versucht, der A&O Hostelkette klar zu machen.

Die AfD-Anhänger*innen müssen spüren, dass ihnen Widerstand entgegenschlägt. Die Unterstützer*innen, z.B. die Betreiber*innen von Ho(s)tel's, Gaststätten und anderen Veranstaltungsräumen die die AfD in ihre Räume lassen, müssen merken, dass ihre Unterstützung nicht ohne Folgen bleibt.

27. Januar 2016 | News Redaktion

Wir haben gestern Nacht Rene Menzel, wohnhaft in der Mahlsdorferstr. 28 in 15366 Hönow Brandenburg, in seiner Nachbarschaft geoutet und ihm ein paar farbenfrohe Grüße am Haus hinterlassen. 

Rene Menzel ist fester Teil der Bärgida Organisationsstrukturen, trat mehrmals als Redner bei Bärgida auf und ist Betreiber der Facebookseite „Bärgida Supporters“. Er macht Video- und Fotoaufnahmen der Demonstration und filmt gezielt antifaschistische Gegendemonstrant_innen ab, um die Aufnahmen anschließend zum Zwecke der Anti-Antifaarbeit ins Netz zu stellen. 

15. Januar 2016 | News Redaktion

Am 5. Januar 2015 demonstrierte erstmals Bärgida in Berlin. Ein Jahr später wurde zu größeren Gegenprotesten mobilisiert. Bärgida hat auch deswegen ihre Geburtstagsdemonstration nach Potsdam verlegt. Die rassistische Demonstration endete in einem Desaster. Ein Bus wurde demoliert und zurück nach Berlin geschickt. Die verbleibenden Demonstrationteilnehmer*innen waren zwei Stunden auf einem Platz gefangen und wurden dann bei ihrer Abreise massiv angegangen. Der Innenminister von Brandenburg sprach danach von den „stärksten Krawallen seit 10 Jahren in Potsdam“. Der Artikel schildert die Ereignisse aus Berliner Sicht.

12. Januar 2016 | News Redaktion

 Zum 1. Jahrestag wollte Bärgida in Postdam aufmarschieren. Es sollte der mittlerweile "54. Abendspaziergang" werden. Nach ihrer üblichen Kundgebung am Hauptbahnhof fuhren die Nazis mit zwei Bussen des Fahrdienstes Kortschlag nach Potsdam. Dort wurden sie jedoch von tausenden Gegendemonstrant*innen empfangen. Während sich versprengte Anhänger*innen von "Pogida" - so der lächerlicher Name des Potsdamer Pegida-Ableger - am Bassinplatz sammelten und dort mit Schneebällen, Böllern und anderen Wurfgeschossen empfangen wurden, kam einer der Berliner Busse gar nicht erst an. Von hunderten Antifaschist*innen wurde dieser umzingelt und angegriffen. Scheiben des Busses zersplitterten und trotz Einsatz von Knüppeln und Pfefferspray gelang es der Polizei nicht, den Bus durch die Blockade zu knüppeln.

8. Januar 2016 | News Redaktion

In verschiedenen Städten Brandenburgs treffen sich, mitunter wöchentlich, rassistische Bürger_innen und Neonazis um u.a. gegen Geflüchtete zu hetzen. Städte wie Nauen können getrost als "National befreite Zone" bezeichnet werden.

In Rathenow demonstrieren seit Monaten bis zu 800 deutsche Deutsche, Neonazis, rassistische Bürger_innen und "besorgte" Anwohner_innen gegen vermeintlichen Asylmissbrauch, "Multikulti", Migrant_innen und für eine Rückbesinnung auf das "eigene Volk". Längst ist Rathenow zum aktuellen Brennpunkt rassistischer Mobilisierungen in Brandenburg geworden. Grund genug zu intervenieren und lokale progressive Akteure zu unterstützen.

4. Januar 2016 | News Redaktion

Am Montag, den 21. Dezember, wurde der Neonazi René Uttke geoutet. Auch wenn sein Name mittlerweile seit über einem Jahr auf verschiedenen Internetplattformen wie Indymedia auftauchte und mit der Zeitung "Marzahn Aktuell" mehrere zehntausend Mal im Marzahner Kiez gesteckt wurde, ist der Name René Uttke dennoch vielen Menschen in Marzahn-Hellersdorf und besonders in Strausberg, kein Begriff. Daher sind wir nun mit Plakaten und Flyern in die Gegenden gegangen, wo sich Uttke aufhält und wohlfühlt, nach Berlin-Marzahn und Strausberg.

31. Mai 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Am 6. Juni 2015 wollen Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet im brandenburgischen Neuruppin unter dem Motto »Tag der deutschen Zukunft«(TddZ) aufmarschieren. Da dieser jährlich stattfindende Aufmarsch für die Neonazis von größerer Bedeutung ist, mobilisieren auch bundesweit antifaschistische Strukturen, um diesen Tag den Neofaschisten zum Desaster zu machen. Aus Berlin ist eine gemeinsame Anreise mit Bussen geplant. Mehr Infos: no-tddz.org

Limitierte Anzahl von Bus-Tickets gibt es u.a. im Red Stuff (Waldemarstraße 110, Kreuzberg, Öffnungszeiten: Mo-Fr: 14 bis 19 Uhr)
Zusätzlich gibt es einen Zug-Treffpunkt:
9:00 // S Gesundbrunnen // Gleis 4

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