Charlottenburg-Wilmersdorf

25. April 2017 | News Redaktion

Nach wie vor trifft sich Bärgida, der Berliner Pegida-Ableger, jeden Montag am Hauptbahnhof. In der Regel gibt es nach der dortigen Kundgebung eine Demonstration in der Berliner Innenstadt. Da ihnen die Region um den Hauptbahnhof wohl auf Dauer zu langweilig ist, fahren sie häufiger zuvor ein paar Stationen mit der S- oder U-Bahn. Montag um Montag kommen 25 und 50 Nazis, um den Hetz-Tiraden zu lauschen. Das ein oder andere Mal fällt die Demonstration im Anschluss wegen schlechten Wetters aus.

1. April 2017 | News Redaktion

Im letzten Monat haben wir den Kontakt zu Gästen des Ratskellers in Charlottenburg gesucht. Unser Ziel war es, sie über den Ort an dem sie zu speisen gedachten aufzuklären. Vor dem Eingang des Ratskellers nutzten wir den unten aufgeführten Flyer-Text, um ins Gespräch zu kommen. Dabei wurde schnell klar, dass abgesehen von Rechtsgesinnten hier offenbar nur noch wenige einkehren wollen. Blicke ins Innere des Kellers bestätigten diese Vermutung. Jene Seltenen, die kamen, konnten fast alle von einem Ausweichen auf andere Lokalitäten überzeugt werden.

23. Dezember 2016 | News Redaktion

Am Mittwoch versuchten Rassist*innen verschiedener Coloeur den Anschlag von Montag für ihre Hetze zu vereinnahmen. Am Hardenbergplatz (Zoo) versammelten sich rund 50 Neonazis, die Strukturen wurden von der NPD gestellt. Während die Teilnehmer*innen ihren Hooliganismus freien lauf ließen, wurde aus dem Lautsprecherwagen "Stille Nacht, heilige Nacht" angestimmt. Ein skurilles Bild. Dank dem Engagement mehrere hundert Antifaschist*innen wurde der Spuk denn auch vorzeitig beendet. Die Bullen hielten die geplante Demonstration für nicht durchsetzbar. Und so traten die Neonazis nach weniger als zwei Stunden sichtlich genervt die Heimreise an.

21. Dezember 2016 | News Redaktion

Wie leider nicht anders zu erwarten war, versuchen Rassist*innen verschiedener Coleur den Anschlag in Berlin zu instrumentalisieren. Unter dem Label "Berlin wehrt sich" rufen NPD und andere Nazis für heute (Mittwoch, 21. Dezember) um 18 Uhr zu einer Demo am Hardenbergplatz (Zoologischer Garten) unweit des Anschlagortes auf. Das Berliner Bündnis gegen Rechts hat eine Gegenkundgebung ab 17 Uhr an Hardenbergstr. Ecke Joachimstaler Str. angemeldet.

26. Oktober 2016 | News Redaktion

Als den Besitzer*innen einer Charlottenburger Gaststätte neulich klar wurde, dass sich da gerade die Nachwuchsorganisation der Berliner AfD bei ihnen trifft, handelten sie. Die JA wurde laut eigenen Angaben mit den Worten: „Menschen wie euch wollen wir hier nicht haben“, des Lokals verwiesen. Wir unterstützen das Vorgehen der Gastwirt*innen ausdrücklich und betrachten es als beispielhaft!

Die JA sucht nun in sozialen Netzwerken nach einem neuen Stammlokal. Ihre Kriterien: „große Stücken Fleisch“, Akzeptanz „junger durstiger und hungriger Menschen“ und Offenheit für „politische Pluralität“ [sic!].

21. Oktober 2016 | News Redaktion

Die AfD ist, wie leider zu erwarten war, mit 14,2 % in das Berliner Abgeordnetenhaus eingezogen. Vielerorts wurde die AfD nicht wegen, sondern trotz ihres dünnen Sozialprogramms gewählt. Die Berliner AfD stellt sich gegen eine »Mietpreisbremse«, da diese Investor*innen abschrecke, befürwortet den Bau der Autobahn A100 und fordert die Abschaffung von »Hartz 4«. Wenn schon keine gerechte Sozialpolitik, dann wenigstens gegen »Ausländer«, so scheint die Devise. In neun Bezirken stellt die AfD einen eigenen Stadtrat, im Abgeordnetenhaus ist die Partei mit 25 und in den Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) mit 97 Leuten vertreten. Damit hat die Partei in Berlin erstmals die Möglichkeit eine Realpolitik durchzusetzen, die sich gegen die Rechte von Migrant*innen, Armen, Homosexuellen und Frauen richtet.

25. September 2016 | News Redaktion

Die letzte Zählung durch einen Beobachter ergab 105 Teilnehmer aus dem rechten bis extrem rechten Spektrum. Die Teilnehmer rekrutierten sich aus dem gesamten Bundesgebiet und osteuropäischen Ausland. Unter ihnen werden letztlich nur ca. 40 Berliner gewesen sein. Nachdem selbst die Begleiter aus dem Antifa-Spektrum keine Lust mehr hatten, ließ auch im Demo-Zug die Stimmung nach. Man fühlte sich offenbar einsam, was nicht weiter verwunderte. Dummheit generiert eben keine Freunde.

16. September 2016 | News Redaktion

Am 18. September wird die „Alternative für Deutschland“ (AfD) wohl in das Berliner Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) einziehen. Ob Protestwahl, wutbürgerliche Zeitenwende oder populistische Eintagsfliege – für fünf Jahre haben wir dieses Pack dann im Nacken. Um uns auf die nächsten Jahre einzustimmen wollen wir ihnen den Wahlerfolg madig machen. Kommt alle zur AfD-Wahlparty im Ratskeller Charlottenburg (Otto-Suhr-Allee 102, Charlottenburg, U2-Bahnhof Richard-Wagner-Platz). Besuchen wir die AfD dort wo sie auftritt. Ob am Wahlkampfstand, an der Parteizentrale oder bei der Wahlparty. Ihre Jahre sind gezählt…

Gemeinsam gegen den rechten Mob auf der Straße und in den Parlamenten!

12. August 2016 | News Redaktion

wir haben die villa des geistigen brandstifters rolf conradi im borkener weg 21 in 13507 tegel mit 6 litern farbe aus einem umgebauten feuerlöscher besprüht. conradi sitzt im bezirksvorstand der afd reinickendorf. er arbeitet bei der bundesgeschäftsstelle der landesbausparkassen. wie conradi entsammen die funktionäre der afd häufig dem gutsituierten bürgertum und haben wenig gemein mit dem kleinen mann, den sie umgarnen.

außerdem wurde das moped (rot, kennzeichen 709 BLO) vom bvv-kandidaten der afd charlottenburg-wilmersdorf, markus bolsch, vor seiner wohnanschrift in der karlsruher straße 11 in 10711 halensee großzügig mit lack überschüttet.

22. Juni 2016 | News Redaktion

Seit 20 Jahren findet jedes Jahr zum Ende des Ramadan der internationale Quds-Marsch auch in Berlin statt. In diesem Jahr werfen die Verstrickungen der Antisemit*innen rund um den Al Quds-Tag bereits im Vorfeld ihre Schatten: Bei einem vom „Refugee Club Impulse“ (RCI) mitorganisierten so genannten „Karneval der Geflüchteten“ lief ein Block mit, der von „F.O.R. Palestine“ („For One State and Return in Palestine“), dem Berliner Ableger der antisemitischen internationalen BDS Kampagne („Boykott, Desinvestition, Sanktionen“) und ihrem gewalttätigen Umfeld getragen wurde. Die „Intifada!“-Rufe sind mittlerweile immer zu hören, wenn diese Gruppierungen auf die Straße gehen.

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