Charlottenburg-Wilmersdorf

10. Januar 2020 | News Redaktion

Wie der Tagesspiegel berichtet soll am 14. Januar erneut ein sogenanntes "Dienstagsgespräch" in Charlottenburg-Wilmersdorf stattfinden. Der geplante Veranstaltungsort des konspirativ organisierten Treffens ist nicht bekannt. Interessierte Nazis sollen erst an einem Schleusungspunkt den Ort erfahren. So sollen antifaschistische Proteste verhindert werden.

Die "Dienstagsgespräche" werden maßgeblich aus der neonazistischen Szene organisiert. Die NPD ist eng eingebunden. Regelmäßig nehmen aber auch Personen aus anderen Spektren der extremen Rechten teil - bis hin zur AfD. So  Andreas Wild, Mitglied im Abgeordnetenhaus für die AfD, im September 2018 gemeinsam mit den NPD-Funktionären Sebastian Schmidtke und Udo Voigt bei einem "Dienstagsgespräch". Mehr Hintergründe dazu in einem Bericht von damals.

5. Januar 2020 | News Redaktion

Gunnar Schupelius war schon lange bevor der Rassist und Blogautor “Don Alphonso” (https://taz.de/!5641160/) zu Axel Springer wechselte da. Er stellte seine rhetorischen “Fragen” bereits bevor das Deutsche Feuilleton diskutierte, ob es nicht auch diskutabel wäre, Seenotrettung für Geflüchtete zu unterlassen. Er ist der Franz Josef Wagner (Chefkolumnist der BILD https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Josef_Wagner#Rezeption) von Berlin. Gunnar Schupelius ist vielen ein Begriff. Die einen verdrehen die Augen und lesen seine täglichen Ergüsse in der B.Z. amüsiert, scheint er mit seinen notorischen Tiraden selbst gegen legale Graffiti-Flächen, Partys und gegen allerlei Fortschrittliches einfach aus der Zeit gefallen.

6. September 2018 | News Redaktion

Seit 1991 finden in Charlottenburg-Wilmersdorf die sogenannten Dienstagsgespräche des Neonazis Hans-Ulrich Pieper (NPD) statt. Piepers Mission ist die Vernetzung von völkisch denkenden Eliten in verschiedenen Lebensbereichen. So finden sich unter den bisherigen Referenten Militärs, Diplomaten, Polizisten, Unternehmer und viele weitere gescheiterte Gestalten.

Das Format der Dienstagsgespräche ist darauf ausgerichtet eine Brückenfunktion von rechtskonservativen bis hin zu Neonazis zu ermöglichen. Das aktive Bewerben der Dienstagsgespräche bei “Bärgida” und Teilen der Berliner AfD verdeutlichen dies.

30. Mai 2018 | News Redaktion

22 Jahre – so lange schon ziehen Jahr für Jahr hunderte Antisemit*innen zum Al Quds-Tag durch Berlin. Sie demonstrieren für die Vernichtung Israels und seiner jüdischen Bewohner*innen. Ihren Marsch inszenieren sie als „Kampftag der Unterdrückten der Welt“. Doch ihr Kampf ist vor allem eines: ein Kampf gegen die Existenz von Jüdinnen*Juden. Ausgestattet mit den Symbolen der Hisbollah, des iranischen Regimes und anderer mörderischer Antisemit*innen werden sie auch 2018 wieder durch Charlottenburg ziehen.

28. Mai 2018 | News Redaktion

Auch nach der AfD-Demo am Sonntag gehen die direkten Aktionen gegen ihre Infrastruktur weiter. Wie wir aus einer Pressemeldung der Bullen entnehmen durften, wurde er in der Nacht zu Montag entglast. "Wenig später entwickelte sich außerdem im Eingangsbereich eine Farbwolke einer pulverartigen Substanz", so die Bullen. Der Ratskeller Charlottenburg vermietet seine Räume seit Jahren an die AfD. Neben dem monatlichen Stammtisch des Landesverbandes, konnte die AfD hier auch Wahlpartys und interne Veranstaltungen durchführen.

26. Mai 2018 | News Redaktion

Letzte Nacht wurde die Junge Freiheit in Berlin-Charlottenburg mit Farbe markiert.

Letzte Nacht wurde das Gebäude des Verlages der neurechten Jungen Freiheit mit Farbe markiert. Dabei wurde der Eingangsbereich samt Tür sowie die Frontfassade mit roter Farbe eingedeckt.

Die Junge Freiheit schreibt konkret für das Spektrum der Neuen Rechten, und obwohl sie bürgerlich und vermeintlich intellektuell auftreten, bedienen sie den gleichen regressiven Weltanschauungen konventioneller Nazis. 

Außerdem sind sie stark mit der AfD vernetzt. Wenn diese am 27.05. einen Großaufmarsch in Berlin plant, zeigen wir ihnen, dass sie und alle mit ihr vernetzten zahlen werden. Kommt auf die Straße!

25. Mai 2018 | News Redaktion

Drei Tage vor dem angekündigten AfD-Aufmarsch wurde die "Bibliothek des Konservatismus" in der Fasanenstraße in Charlottenburg, frisch geputzt nach einem Farb-Besuch zum Frauenkampftag im März, erneut eingesudelt.

Die BdK leistet sich nach dem letzten Zwischenfall einen "City-Control" Security mit Schlüssel fürs Gebäude und längeren Aufenthalten vor dem Gebäude. Verhinden konnten sie damit aber auch nicht, dass die Rückseite und der Seitenflügel der Bibliothek im Hof heute (oder gestern? Wer weiß das schon...) in größerem Umfang mit Farbe bekleckert worden sind.

18. Mai 2018 | News Redaktion

Am Wochenende um den 26./27. Mai wollen diverse RassistInnen in Berlin aufmarschieren. Doch es wird Gegenwehr organisiert. Wir möchten dazu aufrufen sich an den Gegenaktionen zu beteiligen.Bereits einen Tag vor der AfD-Großdemonstration wird eine Antifa-Demo gegen neurechte Strukturen in Charlottenburg-Wilmersdorf stattfinden. Am 26. Mai plant die neonazistische Gruppe “Hand in Hand” einen Aufmarsch unter dem Motto: “Frei-Sozial & Souverän“ durch die City-West. Die City-West ist besonders seit dem islamistischen Anschlag von Anis Amri am Breitscheidplatz ein beliebtes Terrain rechter Mobilisierungen, um die Tat für faschistische Propaganda zu nutzen.

7. März 2018 | News Redaktion

Wir haben in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch die Bibliothek des Konservatismus in der Fasanenstraße 4 in Charlottenburg besucht und ein paar Grüße zum Frauen* Kampftag an der Fassade hinterlassen.

28. Februar 2018 | Kein Raum der AfD

 

Am 07.03. findet im Ratskeller in Charlottenburg erneut eine Versammlung der AfD statt. Der sogenannte landesweite Stammtisch ist Treffpunkt für diverse Gliederungen und Strömungen der Berliner AfD. Es geht bei diesem Treffen schon lange nicht mehr um die Betreuung von Neumitgliedern. Der Stammtisch dient sowohl dem innerparteilichen Strukturaufbau, als auch der Vernetzung der „Neuen Rechten“.

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