Charlottenburg-Wilmersdorf

18. Mai 2016 | News Redaktion

Wir haben in der Nacht von Montag auf Dienstag die Fassade der Burschenschaft Spandovia in der Charlottenburger Preußenallee verschönert.

Die schlagende Studentenverbindung gehört dem Coburger Convent (CC) an, welcher zur Zeit seinen Pfingstkongress in Coburg abhält. Teil des Programms ist neben einem Fackelmarsch auch das sogenannte „Heldengedenken“. Bei diesem werden die deutschen Täter im Zweiten Weltkrieg als Helden stilisiert. Die Reden sind (passend zur Inschrift des CC-Ehrenmals: „Freiheit, Ehre, Freundschaft, Vaterland“) vorrangig von nationalistischer Kackscheiße geprägt.
Einstellung, Auftreten und Struktur des CC ist also alles andere als „unpolitisch“.

CC, du mieses Stück Deutschland!

20. März 2016 | News Redaktion

Heute haben einige Antifaschist_innen die Besucher_innen des Europacenters nahe dem Zoologischen Garten darüber aufgeklärt, dass seit geraumer Zeit die Junge Alternative für Deutschland (JA) ihr monatliches Kennlerntreffen und ihr Stammtisch in der Kneipe Bavarian im Untergeschoss des Shoppingcenters veranstaltet.

14. März 2016 | News Redaktion

Am 16. März findet erneut das einzig noch öffentlich begangene Gedenken an Soldaten der Waffen-SS in der Europäischen Union statt: In Lettland werden, wie jedes Jahr seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion, bis zu 2000 Menschen durch die Hauptstadt Riga marschieren und SS-Männer zu heroischen Freiheitskämpfern verklären.

In den Jahren von 1991 bis 1998 war der sogenannte „Tag der Legionäre“ ein staatlich verordneter Feiertag und bis heute ungebrochen stößt der rechte Aufmarsch in der lettischen Gesellschaft auf breite Zustimmung. Die allgemeine Akzeptanz für das dreckige Spektakel zeigte sich nicht zuletzt 2014, als nur massiver internationaler Druck ein Ende der (offiziellen) Unterstützung des revisionistische Events durch Regierungsmitglieder erwirken konnte.

Wir rufen für den 15. März um 18 Uhr zur Kundgebung vor der lettischen Botschaft in Berlin auf. Zeigen wir uns mit den Menschen solidarisch, welche in Riga am nächsten Tag auf die Straße gehen und sich dem reaktionären Treiben entgegen stellen.

10. März 2016 | News Redaktion

Im letzten Jahr haben wir im Stillen eine Aufklärungsoffensive in Westberlin gestartet. Ziel dieser Aktion war es den Menschenfeinden der AfD und anderen rechten Organisationen öffentliche Räume zu nehmen in denen sie sich als akzeptierter Teil der Gesellschaft darstellen können. Unter diese Räume fallen Cafés, Restaurants und Eventlocations, die sich nicht im Eigentum selbiger Menschenfeinde befinden und im Allgemeinen ein breites Publikum ansprechen wollen.

25. Oktober 2015 | News Redaktion

500 Leute protestierten heute gegen einen AfD-Aufmarsch in Berlin. 150 Rassist*innen versammelten sich vor dem Konrad-Adenauer-Haus und liefen anschließend zum Wittenbergplatz. Die Demonstration ist der Auftakt für den Versuch der AfD eine bundesweite Demonstration am 7. November in Berlin durchzuführen.

Kein Volk zu sehen

Die heutige rassistische Demonstration kann als Niederlage für die AfD bezeichnet werden. Es kamen nur 150-200 Rassist*innen. In anderen Städten schlossen sich AfD-Demonstration deutlich mehr Leute an (8000 Erfurt, 2000 Magdeburg, 1000 Freilassing). Berlin und das Umland verfügen durchaus über rassistisches Potential. Dieses konnte die AfD aber nicht aktivieren.

23. Oktober 2015 | News Redaktion

Für den morgigem Samstag, den 24. Oktober hat die AfD eine Demonstration in Charlottenburg angemeldet. Diese soll um 16 Uhr von der CDU Bundesgeschäftsstelle (Klingelhöferstr. 8) beginnen und von dort Richtung Zoologischen Garten führen, um wieder am Ausgangspunkt zu enden. Sie betrachten dies selbst als "warm laufen" für die geplante bundesweite AfD-Demonstration am 7. November in Berlin. Gegenproteste, zu denen mittlerweile auch die bürgerlichen Parteien aufrufen, sind um 14.30 Uhr ab S-Bhf Tiergarten angemeldet. Spontane Blockaden natürlich auch immer gern gesehen.

18. September 2015 | News Redaktion

Am Mittwoch dem 16.09.15 sollte im Wilmersdorfer Logenhaus eine Veranstaltung des rechtspopulistischen Monatsmagazins „Compact“ stattfinden. Die Veranstaltung unter dem Titel „Asyl.Die Flut-So wird Deutschland abgeschafft“ war als Release Veranstaltung der Compact Sonderausgabe geplant.

16. Juni 2015 | News Redaktion

Wenn über tausend Antisemit*innen gemeinsam auf die Straße gehen, um gegen die Existenz des jüdischen Staates zu demonstrieren, dann sollte das eigentlich Grund genug sein, eine breite Gegenöffentlichkeit zu schaffen und ihnen nicht das Feld zu überlassen. Obwohl der jährliche Al Quds-Marsch die größte regelmäßig stattfindende antisemitische Veranstaltung in Berlin ist, ruft dies lediglich bei wenigen eine Bereitschaft zum Protest hervor. Was ist das für ein Tag, an dem auch in Berlin zur Vernichtung Israels aufgerufen wird?

8. Juni 2015 | News Redaktion

Am Dienstag den 9.6. um 19 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr) wird der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf erneut zum Austragungsort einer neurechten Veranstaltung. Unter dem Titel „AfD - Wie weiter?“ lädt das verschwörungstheoretische Magazin Compact um den notorischen Antisemiten Jürgen Elsässer zu einer Podiumsdiskussion ins Logenhaus in der Emser Straße 12-13. Die Zusammensetzung des Podiums zeigt dabei ein weiteres Mal die enge Verbindung zwischen einem Teil der Alternative für Deutschland (AfD) und der Neuen Rechten auf.

1. Oktober 2014 | News Redaktion

Am morgigen Donnerstag (2.10.2014) kommen die Chemtrail-Verschwörungsideologen vom "Blauen Himmel Berlin" in Charlottenburg zu ihrem monatlichen Gruppentreffen  zusammen. Initiator dieses über ein Jahr alten Treffens ist der ehemalige Referent beim nationalsozialistischen Neu-Schwabenland-Treffen und Holocaustleugner Claus Petersen.

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