Spandau

15. August 2017 | News Redaktion

Update: Route der Nazis veröffentlicht +++ Infoveranstaltung am Donnerstag

20. Juli 2017 | News Redaktion

Am 19.08.2017 wollen mehrere hundert Nazis aus dem gesamten Bundesgebiet in Berlin-Spandau aufmarschieren. Hintergrund ist der 30. Todestag von Rudolf Hess. Die Nazis wollen diesen Tag nutzen, um ihren faschistischen Mythos zu pflegen. Der Mythos basiert auf einem angeblichen Mord am „Stellvertreter des Führers“ durch britische Agenten im Jahr 1987. Dieser ist elementar für die neonazistische Mobilisierung. In diesem Jahr versuchen Nazis aus dem Kameradschaftsspektrum das faschistische Folklore Event wiederzubeleben.

7. Dezember 2016 | News Redaktion

Nach den Wahlen in Berlin hat die AfD in mehreren Bezirke das Recht einen Stadtrat zu bestimmen und somit an der lokalen Verwaltung zu partizipieren. In einigen Bezirken sind die AfD-Stadträte mittlerweile gewählt. In anderen stehen die Wahlen noch aus. Weiterhin werden die BVV-Sitzungen, auf denen AfD-Stadträte sich zur Wahl stellen, von Protesten begleitet. Hier ein kurzer Überblick zum aktuellen Stand.

21. Oktober 2016 | News Redaktion

Die AfD ist, wie leider zu erwarten war, mit 14,2 % in das Berliner Abgeordnetenhaus eingezogen. Vielerorts wurde die AfD nicht wegen, sondern trotz ihres dünnen Sozialprogramms gewählt. Die Berliner AfD stellt sich gegen eine »Mietpreisbremse«, da diese Investor*innen abschrecke, befürwortet den Bau der Autobahn A100 und fordert die Abschaffung von »Hartz 4«. Wenn schon keine gerechte Sozialpolitik, dann wenigstens gegen »Ausländer«, so scheint die Devise. In neun Bezirken stellt die AfD einen eigenen Stadtrat, im Abgeordnetenhaus ist die Partei mit 25 und in den Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) mit 97 Leuten vertreten. Damit hat die Partei in Berlin erstmals die Möglichkeit eine Realpolitik durchzusetzen, die sich gegen die Rechte von Migrant*innen, Armen, Homosexuellen und Frauen richtet.

28. April 2016 | News Redaktion

Nachdem René Menzel und Christoph Kastius nicht mehr bei den Bärgida-Demonstrationen filmen, tut es nun ein anderer. Mario Romanowski, Geburtsname Mario Heinz Kiesel, im Internet als MHK bekannt, hat sich nun dieser Aufgabe angenommen. Menzel und Kastius widmeten sich der Aufzeichnung der Reden und der eigenen Teilnehmer. Opa Romanowski hingegen filmt bereits mehrfach die No Bärgida-Teilnehmer. Seine Videos veröffentlicht er auf YouTube unter dem Namen "Allgemeiner Deutscher NSL Sender", NSL steht für Neuschwabenland.

1. August 2014 | News Redaktion

Neuruppiner (Neo)nazis fielen bei Konzert in Berlin auf / Mögliche Propagandaaktionen für TDDZ oder NPD unterbunden

Mit dem Ausschluss von der Veranstaltung endete ein Konzertabend am vergangenen Samstag für eine Gruppe (Neo)nazis aus den Brandenburgischen Landkreisen Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Havelland im Berliner Bezirk Spandau. Warum? Die Damen und Herren, die in der Vergangenheit als Rädelsführer_innen der „Freien Kräfte Neuruppin / Osthavelland“ (NSFKN) auftraten, hatten sich einfach das falsche Konzert ausgesucht. Mit „Feine Sahne Fischfilet“ trat nämlich eine Band auf, die vom Inlandsgeheimdienst „Verfassungsschutz Mecklenburg-Vorpommern“ bereits mehrfach das Prädikat „linksextremistisch“ verliehen bekam. Und auch der eigentliche Hauptact, die Düsseldorfer Punk & Oi Combo „Broilers“, distanzierte sich in der Vergangenheit klar von (Neo)nazis.

Offenbar hält dies (Neo)nazis aber nicht davon ab, deren Musik zu konsumieren. Gerade die autonomen Querfrontler aus den „Freien Kräfte Neuruppin / Osthavelland“ sind ja dafür bekannt, auch sonderbare Wege zu gehen, um Menschen für ihre wirre Weltanschauung zu agitieren.

14. Juli 2013 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Insgesamt 24 Neonazis nahmen an den vier NPD-Kundgebungen am 13. Juli 2013 in Hellersdorf, Reinickendorf, Spandau und Marienfelde teil. Die erste Station der Tour - der Kreuzberger Moritzplatz - wurde durch eine Besetzung des Platzes von hunderten Blockier_innen verhindert. Die Kerntruppe der Berliner NPD um Sebastian Schmidtke, Maria Fank und Josef Graf reiste geschlossen mit Transportern an und wurde an einzelnen Kundgebungspunkten von wenigen weiteren Neonazis ergänzt.