Friedrichshain-Kreuzberg

27. August 2014 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Unbemerkt von einer breiteren antifaschistischen Öffentlichkeit hat sich mitten in Berlin ein Netzwerk von Anhängern des sog. „Nationalsozialistischen Black Metal“ (NSBM) eingerichtet, dass aufgrund internationaler Kontakte ein florierendes Geschäft mit entsprechenden Tonträgern, Merchandise und Fanzines etabliert hat, sowie mit der europaweiten Organisierung von Konzerten wichtige Funktionen innerhalb dieser neonazistischen Subkultur übernimmt. Im Vordergrund steht offenkundig nicht lediglich die Profitmaximierung, sondern auch die politische Agitation innerhalb dieser Musikszene und die Unterstützung anderer Neonaziorganisationen außerhalb des Black Metal. Dass es Teile dieses Personenkreises nicht nur bei der Propaganda belassen, zeigen die Verbindungen zu anderen Neonazigruppen und einzelne Bestrebungen hin zu rechtsterroristischen Aktionen.

27. August 2014 | News Redaktion

Update am 8. September: Am Sonntag Abend haben die Refugees das Dach verlassen. Ein Refugee berichtete gegenüber dem Infopoint Gürtelstraße von den menschenverachtenden Verhalten der Bullen während der Besetzung. Heute um 18 Uhr gibt es eine Demonstration von der Warschauer Straße Ecke Revaler Straße zur Gürtelstraße. Weiterhin sitzen viele Geflüchtete auf der Straße und der Senat wirft immer mehr aus ihren Unterkünften.

Update am 4. September: Entgegen anderslautender Medienberichte sind nach wie vor mindestens 6 Geflüchtete auf dem Dach. Die Bullen haben heute Mittag die seit neun Tagen bestehende Kundgebung an der Gürtelstr. Ecke Scharnweberstr. geräumt und die Leute hinter die S-Bahnbrücke gedrängt. Der Sichtkontakt zwischen Unterstützer_innen und den kämpfenden Refugees soll so unterbunden werden.

Update am 2. September: 50 Menschen zogen gestern unangemeldet durch die Wrangelstr. in Kreuzberg. Bereits am Sonntag demonstrierten 1.200 Menschen für ein Bleiberecht. Gleichzeitig gibt es einen dringenden Ruf um Unterstützung von den Soli-Strukturen vor Ort. Morgen setzt der Senat 31 weitere Menschen auf die Straße. Gleichzeitig beruft sich Henkel auf einen Formfehler, um sich nicht an die Zusagen im Einigungspapier halten zu müssen. Die Polizei verweigert den Dachbesetzer_innen derweil weiterhin Wasser und Nahrung. Heute Abend um 18 Uhr findet wie auch die letzten Tage ein Plenum statt.

Update am 1. September: Ein Artikel auf Linksunten fasst am Sonntag Abend den aktuellen Stand zusammen. Heute vormittag provozierte erneut ein Rassist bei den Gegenprotesten. Um 17 Uhr gibt Mal Élevé von @IrieRevoltes ein Konzert an der Gürtelstraße.

Update am 29. August: Gestern am frühen Morgen hat eine Autonome Gruppe Teile des Berliner S-Bahn-Netzes in Solidarität mit den kämpfenden Refugees sabotiert. Weiterhin demonstrieren täglich Hunderte zur Gütelstraße und auch die Kundgebung Scharnweber Str. Ecke Gürtelstr. gibt es weiterhin. Infos von vor Ort gibt es seit gestern über Twitter @guertelstr.

Update am 28. August: Artikel zur aktuellen Lage an der Gürtelstraße von Donnerstag 2 Uhr Nachts.

4. Juli 2014 | News Redaktion

Am späten Mittwoch Abend sind die meisten Bullen von der Schule abgezogen. Zuvor hatte es ein Einigungspapier zwischen Geflüchteten in der Schule und dem Bezirk gegeben. Es ist unklar, ob alle Geflüchteten aus der Schule diesem zugestimmt haben. Das Papier sieht unter anderem vor, dass die Geflüchteten während dem Umbau des Gebäudes zu einem Flüchtlingszentrum einen Teil der Fläche bewohnen können, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bekommen und die sanitären Anlagen in der Schule ausgebaut werden. Ein Bleiberecht oder auch nur ein Abschiebestop ist nicht enthalten, da sich der Senat Verhandlungen bis zum Schluss verweigert hat.

1. Juli 2014 | News Redaktion

Auf Weisung des Bezirks (Bündnis 90 / Die Grünen) hat die Räumung der Schule heute um 13 Uhr begonnen. Kommt alle in die Region. Zeigt eure Wut! Verhindert die Räumung - verhindert Tote!

Aktuelle Infos auf Aktionsticker.org

30. Juni 2014 | News Redaktion

Mo, 30.06. 17:00 Plenum beim Infopoint - Ohlauer Straße / Reichenberger Straße
Mo, 30.06. 18:30 Federballtounier - Ohlauer Straße / Reichenberger Straße
Di, 1.07. 10:00 Refugee Schul- und Unistreik - Rotes Rathaus
Di, 1.07. 18:00 Demonstration & Ulimatum: "Kein Kriegsrecht in Kreuzberg - Refugees Welcome" - Moritzplatz
Di, 1.07. 19:00 Konzert an Ohlauer Str. / Reichenberger Str. mit Refpolk, Kobito, Filou, Yanna Yansn, Amewu, Sookee u.a.
Aktuelle News und weitere Informationen bei Aktionsticker.org und auf ohlauerinfopoint.wordpress.com. Und natürlich jederzeit persönlich rund um die abgesperrte Schule.

27. Juni 2014 | News Redaktion

Update (Sa, 14 Uhr): Aktuelle Infos absofort vom Ohlauer InfoPoint auf aktionsticker.org

Update (Fr, 20 Uhr): Demonstration morgen um 16 Uhr ab Hermannplatz.

Update (Fr, 18 Uhr): Rund um die Ohlauer Straße wurden an den Polizeiabsperrungen Blockaden errichtet. Um 15 Uhr wurde die Entscheidungsgewalt über eine Räumung wohl an die Bullen übergeben. Es ist unklar, ob die Bullen noch heute Abend oder am Wochenende räumen werden.

25. Juni 2014 | News Redaktion

Update: Um 19 Uhr gibt es eine angemeldete Demonstration vom Oranienplatz zur Schule. Im Anschluss (ab ca 20.30 Uhr) eine Kundgebung mit Live-Musik und Videoschaltung in die Schule. Für 22.30 Uhr gibt es einen Aufruf zu einer unangemeldeten Demonstration am Kottbusser Tor. Im Laufe des Tages wurde das Büro von Bezirksbürgermeisterin Hermann besetzt.

24. Juni 2014 | News Redaktion

Seit heute Vormittag wird die von Geflüchteten besetzte Schule geräumt. Unter der Drohung durch hunderte Polizist_innen wird den Bewohner_innen ein Angebot gemacht, dass sie nicht ablehnen können. Die Ohlauer Straße ist weiträumig von Polizei abgeriegelt. Unterstützer_innen sammeln sich in der Region.

Heute 19 Uhr Soli-Demo vom Kottbusser Tor zur Schule in der Ohlauer Straße.

23. Juni 2014 | News Redaktion

Bezirk und Senat haben eine Räumung der von Geflüchteten besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule in der Ohlauerstraße (Kreuzberg) angekündigt. Geflüchtete und Unterstützer_innen erwarten eine mögliche Räumung am Dienstag Nachmittag oder Mittwoch morgen. Um diesem Widerstand entgegen zu setzen, rufen sie zu einer Blockparty in der Schule ab Dienstag Nachmittag auf.
Im folgenden dokumentieren wir den auf asylstrikeberlin.wordpress.com veröffentlichten Aufruf:

Verhindert die Räumung - Zeigt Solidarität!

Hey ihr alle,

7. Juni 2014 | News Redaktion

Während der Schließzeit von Sonntag Abend 25. Mai bis Dienstag morgen 27. Mai brachen Neonazis in ein ägyptisch geführtes Restaurant Ecke Palisaden-/ Koppenstraße ein und richteten erheblichen Sachschaden an, fast die ganze Einrichtung ist zerstört. Sie beschmierten zu dem die Wände mit "Ausländer raus", der Zahl 88 (Synonym für "Heil Hitler") "H. H." und SS-Runen. Die BZ berichtet.

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