Direkte Aktion

16. Januar 2019 | News Redaktion

Wie die Polizei vermeldet, haben "Unbekannte" dem AfD-Büro in Blankenburg in der Nacht vom 12. auf den 13.01. einen Besuch abgestattet und die Eingangstür mit Steinen eingeworfen. Das Wahlkreisbüro in der Straße Alt-Blankenburg 12a, 13129 Berlin wurde im September 2017 offiziell eröffnet. Bereits zuvor konnte die AfD den Raum nutzen. Im Dezember hatte die AfD Pankow das ehemalige Lokal für ihre Weihnachtsfeier genutzt. Der Wirt der ursprünglich geplanten Lokalität hatte sie nach Protesten auf die Straße gesetzt. Die Weihnachtsfeier wurde von Gegenprotesten begeleitet.

Rund eine Woche zuvor hatte bereits ein AfD-Büro in Steglitz Farbe abbekommen.

10. Januar 2019 | News Redaktion

Wie der Presse und einer Mittelung der Bullen zu entnehmen ist, hat das AfD-Büro in Lichterfelde in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar Farbbeutel abbekommen:

Eine Objektschutzstreife stellte in der vergangenen Nacht gegen 3.10 Uhr eine Sachbeschädigung an einem Parteibüro in Lichterfelde fest. Unbekannte hatten einen Farbbeutel gegen die Jalousie des Büros im Jungfernstieg geworfen. Die weiteren Ermittlungen zu der Sachbeschädigung hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.

Seit einiger Zeit befinden sich sogar zwei AfD-Büros im Jungfernstieg unmittelbar am S-Bhf Lichterfelde Ost: ein gemeinsame Abgeordnetenbüro von Andreas Wild und Hans-Joachim Berg, sowie ein von Andreas Wild betriebener Veranstaltungsraum nebenan (Jungfernstieg 3 und 4b). In letzteren versucht Wild zwei-wöchentlich Veranstaltungen durchzuführen. Im AfD-Sprech heißen die Räumlichkeiten auch "Staatsreperatur".

24. November 2018 | News Redaktion

Am Abend des 22. November haben wir im laufenden Betrieb die Bar "Sturgis" mit Buttersäure und Pfefferspray angegriffen. Die Kneipe in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Lichtenberg ist seit vielen Jahren Treffpunkt der Berliner Nazi-Szene. Lange Zeit aktive Nazis wie Oliver Oeltze (Mitglied der "Vandalen" und Ordner auf bundesweiten Aufmärschen) und David Linke ("Der Dritte Weg" und Hooligan des BFC Dynamo) gehören zur Stammkundschaft der Kneipe. Bei diesem Klientel verwundert es nicht, dass es in der letzten Zeit auch immer wieder zu Angriffen in den Straßen rund um die Kneipe auf Andersdenkende, Geflüchtete und Migranten kam.

6. November 2018 | News Redaktion

Gestern vor sieben Jahren enttarnte sich das sogenannte NSU-Trio selbst. Um den Forderungen der Angehörigen und Betroffenen Nachdruck zu verleihen, haben wir in der Nacht auf den 5.11. in verschiedenen Stadtteilen Berlins die Bushaltestellen-Werbung mit Plakaten ersetzt, die eine Aufklärung des NSU-Komplex fordern.

12. September 2018 | News Redaktion

Egal ob Chemnitz, Köthen, Rostock oder Berlin – faschistische Strukturen gilt es überall anzugreifen! Es ist wichtig, nach Chemnitz, Köthen und demnächst auch nach Rostock zu fahren, um sich gegen Faschist*innen zu wehren. Allerdings ist es genauso wichtig, innerhalb der eigenen Kieze, Dörfer und Städte gegen Faschos zu kämpfen – und zwar jeden Tag.
Chemnitz oder Köthen sind keine einzelnen Phänomene, bei denen auf einmal eine massive Anzahl an Faschist*innen anzutreffen sind. Faschist*innen uns faschistische Strukturen haben sich in unserer Gesellschaft schon längst, überall, etabliert – sie sind präsent und nehmen stetig zu.

29. August 2018 | News Redaktion

In der Nacht von Montag, den 27.08. auf Dienstag, den 28.08.2018 haben wir den Wartenberger Hof in Hohenschönhausen mit etwas Farbe verschönert. Die komplette Fassade, mit Fenstern und Wänden auf der einen Seite erstrahlt nun im neuen Glanz. Ganz zu schweigen von dem Dach – das wird teuer.

Im Wartenberger Hof fand im Frühjahr diesen Jahres das Wartenberger Fest des rechten Flügels der AfD statt. Als Redner trat unter Anderen Björn Höcke auf. Meuthen und viele andere bekannte Gesichter waren auch dabei.

Leute wie Michael Schmidt (Betreiber), die wissentlich Rassisten ihre Propaganda verbreiten lassen und dies unterstützen in dem sie ihnen Räume dafür bieten, müssen damit leben dass das nicht unbeantwortet bleibt. Deshalb haben wir keine Mühen gescheut um auch der Nachbarschaft zu zeigen was der Wartenberger Hof für ein Drecksladen ist.

18. August 2018 | News Redaktion

in der nacht zu donnerstag hat es mehrere treffpunkte der naziszene in berlin getroffen. darunter die npd zentrale in köpenick, den tattooshop utgard und die nazikneipe sturgis, beide in lichtenberg.

warum? ganz einfach:    

17. Juli 2018 | News Redaktion

Wolfram Nahrath verteidigt im NSU-Prozess seit 2013 Ralf Wohlleben, der dem NSU die Waffe für ihre rassistische Mordserie beschaffte und Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt beim Untertauchen half. Seit mehreren Jahrzehnten ist Nahrath Verteidiger von Holocaustleugnern und gewaltbereiten Nazis. Die Nahrath-Familie besteht aus nunmehr rund drei Generationen überzeugter NationalsozialistInnen. Wer keinen zweiten NSU will, muss jetzt aktiv werden - gegen die HelferInnen des rechten Terrors und ihre Netzwerke.

Kein Schlussstrich unter den NSU-Komplex! Farbe bekennen gegen rechten Terror!

Link zum Video (weitere Links in den Kommentaren bei Indymedia):

11. Juni 2018 | News Redaktion

Heute am 09.06.18 haben wir von der Antifa Street Action Crew (ASAC), im Vorfeld des rassistischen "Frauenmarschs" am Hallischen Tor, einen Stand der AfD, gegen 10:35 Uhr, mit Farbbeuteln angegriffen. Der Stand befand sich Singerstraße/Andreasstraße vor dem Edeka.

Wir griffen diesen Stand an, um uns der AfD und ihrer rechten Hetze entgegenzustellen. Wir lassen es nicht unwidersprochen, wenn die AfD ihre menschenverachtende Ideologie verbreitet und damit Rassismus schürt. Ihr Vorgehen und die Inhalte wurden schon von Gruppen, Initativen, Journalist*innen und anderen offengelegt.

28. Mai 2018 | News Redaktion

Wir begrüßen die im Zusammenhang mit dem AfD Aufmarsch am 27. Mai in Berlin endlich wieder aus der Abhängigkeit der parteinahen Bürgerbündnisse befreite Antifamobilisierung „Chaos statt AfD“. Die heuchlerischen Erfolgsmeldungen der letzten Jahre über den angeblich starken Protest gegen Rechts, der sich für diese Bündnisse lediglich in der Anzahl der dirigierten Füße misst, war ebenso schwer zu ertragen wie die zweibeinige deutsche Scheiße, die sich regelmäßig in großen Mengen in der Umgebung des Hauptbahnhofs erbricht.

In einer Gegend, in der wir noch keine Wege für massenmilitante und individuelle Angriffe gefunden haben, sollten wir uns nicht mit Sitzblockaden und einem befriedeten, eingezäunten Protest begnügen. Der Aufruf, den Preis für die AfD sowie für den AfD-Aufmarsch in die Höhe zu treiben und ihn kreativ zu begleiten, ist daher nur konsequent und eröffnet durch seinen dezentralen Charakter neue Möglichkeiten.

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