Aktuelles

25. August 2017 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Zwischen 700 und 1.100 Neonazis nahmen an dem Aufmarschversuch in Spandau am 19. August teil. Durch Blockaden wurde dieser auf einen Bruchteil seiner Strecke verkürzt. Brände an Bahnanlagen verhinderten die Anreise von 250 weiteren Neonazis, die stattdessen einen Aufmarsch in Falkensee abhielten und das dortige Grünen-Büro demolierten. Neben dem Anmelder Christian Malcoci wurde ein Großteil der Aufgaben von Berliner Neonazis übernommen. Hier soll ein kurzer Überblick über die relevanten Personen in diesem Zusammenhang gegeben werden.

25. August 2017 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Marcus Alexander Bischoff ist überzeugter Nationalsozialist und seit mehr als zwei Jahrzehnten im militanten rechten Spektrum aktiv. In den 90er Jahren war er Teil bewaffneter Neonazistrukturen und für Anschläge und Übergriffe verantwortlich. Bischoff war auch in Zeiten, in denen er nicht fest organisiert war, regelmäßiger Teilnehmer bei rechten Veranstaltungen, Infoständen und Aufmärschen - bis heute. Mittlerweile ist er fester Bestandteil des NPD-Kreisverbandes Pankow und fehlt auf so gut wie keiner ihrer Aktionen. zudem nimmt er auch an Treffen des Berliner NPD Verbandes teil.

9. August 2017 | News Redaktion

Broschüre als PDF herunterladen

Während die ersten Wahlplakate für die Bundestagswahl Ende September 2017 von den Masten hängen, wurde die zweite Auflage der Broschüre „Wer ist die Berliner AfD“ veröffentlicht. Auf 20 Seiten werden wieder die Bezirksverbände (erweitert um die Fraktionen in den BVVen), die AfD-Stadträte in den Bezirksämtern, der Landesvorstand, die Arbeit der Fraktion im Abgeordnetenhaus und die MitarbeiterInnen der Bundesgeschäftsstelle vorgestellt. Besonderes Augenmerk liegt wieder auf den Organisationsangeboten für Jugendliche und auf die Räume der AfD. In einem Beitrag wird auch das AfD-Bundestagswahlprogramm unter die Lupe genommen. Wir wollen mit der Broschüre die Grundlagen für zielgerichtete antifasch

18. Juni 2017 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Die "Identitäre Bewegung" ist derzeit die Gruppierung im extrem rechten Spektrum, die es am geschicktesten schafft, mit ihren Aktionen ein öffentliches Medienecho zu produzieren. Sie kaschiert mit ihrem Aktivismus, dass in Deutschland und vor allem in Berlin keineswegs von einer Bewegung gesprochen werden kann. Vielmehr werden die Aktionen bundesweit von einigen wenigen Reisekadern durchgeführt. Die Aktiven in Berlin sind wenige, können sich aber auf Unterstützung aus der Berliner AfD und von Burschenschaften verlassen. Nach außen repräsentiert der Student Robert Timm die Berlin/Brandenburger Gruppe.

Auf dieser Unterseite werden wir die Informationen zu den Berliner Identitären komprimiert zusammenstellen, sowohl Recherche-Artikel, Fotogalerien, als auch Presseartikel.

16. Juni 2017 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Die Berliner NPD veranstaltete eine Kundgebung unter dem Motto "Deutschland zuerst" am Rathaus Neukölln. 25 Neonazis nahmen daran teil und waren eng umstellt von Polizei, weil deutlich mehr als 100 Menschen gegen die Neonazis protestierten. Die Gegendemonstrant_innen waren so laut, dass die Reden von Jens Irgang und Sebastian Schmidtke nicht zu verstehen waren. Obwohl die Kundgebung für vier Stunden angemeldet war, wurde sie nach einer Stunde beendet. Um sich vor fliegenden Gegenständen zu schützen spannten die Neonazis auf dem Weg zum U-Bahnhof Regenschirme auf.

16. Juni 2017 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Unter dem Motto "Multikulti-Terror stoppen" hielt die Marzahn-Hellersdorfer NPD mit 29 Neonazis eine Kundgebung ab. Ziel war eine noch im Bau befindliche Flüchtlingsunterkunft. An diesem Datum sollte der Tag der offenen Tür stattfinden, der aber aufgrund von Verzögerungen verschoben wurde.

Es redeten Andreas Käfer und Sebastian Schmidtke. Stephan Böhlke fertigte Fotos an. Neben Jens Irgang (NPD Neukölln) waren auch René Uttke, Kai Milde und weitere Neonazis anwesend, die maßgeblich die flüchtlingsfeindlichen Proteste der letzten Jahre im Bezirk organisiert hatten.

31. Mai 2017 | News Redaktion

Am 17. Juni will die „Identitäre Bewegung“ (IB) wieder in Berlin-Mitte irgendwo zwischen Potsdamer Platz und Gendarmenmarkt aufmarschieren. Schon 2016 liefen dort rund 100 Identitäre ebenfalls zum historischen Datum am 17. Juni (Arbeiteraufstand in der DDR, 1953).

30. Mai 2017 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

An einer Kundgebung in Solidarität mit dem in Ungarn in Haft sitzenden Holocaustleugner Horst Mahler nahmen vor der ungarischen Botschaft in Mitte 56 Neonazis teil, darunter die Führungsspitze der Berliner NPD (Uwe Meenen, Jens Irgang, Andreas Käfer, Christian Schmidt, Sebastian Schmidtke), sowie Aktivisten der Parteien "Die Rechte" (Uwe Dreisch) und "Der III. Weg" (Oliver Oeltze) teil. Sebastian Schmidtke und Andrew Stelter hielten vor den Versammelten Redebeiträge.

30. Mai 2017 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Zum ersten Mal organisierte am 17. Juni 2016 die Berliner Identitäre Bewegung eine Demonstration in Berlin. Etwa 150 Menschen nahmen daran teil. Der Aufmarsch verlief vom S-Bhf. Friedrichstraße zum Potsdamer Platz. Unter den Teilnehmer_innen waren neben Angehörigen verschiedener IB-Sektionen (Wien, Harz,...) auch Mitglieder der Berliner AfD und Bärgida-Anhänger. Anmelder war Robert Timm. Als Redner trat unter anderem Martin Sellner (Wien) auf.

25. Mai 2017 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Am Samstag, dem 27. August 2016, beteiligten sich mindestens 16 Aktivisten der Identitäten an einer Aktion auf dem Brandenburger Tor. Zwölf Personen bestiegen mit Leitern das Dach und posierten dort mit Transparenten und Bengalos. Drei der Kletterer (10-12) seilten sich auf die Zwischenebene ab und brachten dort zwei weitere Transparente gegen Migration an.

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