Aktuelles

18. Juni 2017 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Die "Identitäre Bewegung" ist derzeit die Gruppierung im extrem rechten Spektrum, die es am geschicktesten schafft, mit ihren Aktionen ein öffentliches Medienecho zu produzieren. Sie kaschiert mit ihrem Aktivismus, dass in Deutschland und vor allem in Berlin keineswegs von einer Bewegung gesprochen werden kann. Vielmehr werden die Aktionen bundesweit von einigen wenigen Reisekadern durchgeführt. Die Aktiven in Berlin sind wenige, können sich aber auf Unterstützung aus der Berliner AfD und von Burschenschaften verlassen. Nach außen repräsentiert der Student Robert Timm die Berlin/Brandenburger Gruppe.

Auf dieser Unterseite werden wir die Informationen zu den Berliner Identitären komprimiert zusammenstellen, sowohl Recherche-Artikel, Fotogalerien, als auch Presseartikel.

16. Juni 2017 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Die Berliner NPD veranstaltete eine Kundgebung unter dem Motto "Deutschland zuerst" am Rathaus Neukölln. 25 Neonazis nahmen daran teil und waren eng umstellt von Polizei, weil deutlich mehr als 100 Menschen gegen die Neonazis protestierten. Die Gegendemonstrant_innen waren so laut, dass die Reden von Jens Irgang und Sebastian Schmidtke nicht zu verstehen waren. Obwohl die Kundgebung für vier Stunden angemeldet war, wurde sie nach einer Stunde beendet. Um sich vor fliegenden Gegenständen zu schützen spannten die Neonazis auf dem Weg zum U-Bahnhof Regenschirme auf.

16. Juni 2017 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Unter dem Motto "Multikulti-Terror stoppen" hielt die Marzahn-Hellersdorfer NPD mit 29 Neonazis eine Kundgebung ab. Ziel war eine noch im Bau befindliche Flüchtlingsunterkunft. An diesem Datum sollte der Tag der offenen Tür stattfinden, der aber aufgrund von Verzögerungen verschoben wurde.

Es redeten Andreas Käfer und Sebastian Schmidtke. Stephan Böhlke fertigte Fotos an. Neben Jens Irgang (NPD Neukölln) waren auch René Uttke, Kai Milde und weitere Neonazis anwesend, die maßgeblich die flüchtlingsfeindlichen Proteste der letzten Jahre im Bezirk organisiert hatten.

31. Mai 2017 | News Redaktion

Am 17. Juni will die „Identitäre Bewegung“ (IB) wieder in Berlin-Mitte irgendwo zwischen Potsdamer Platz und Gendarmenmarkt aufmarschieren. Schon 2016 liefen dort rund 100 Identitäre ebenfalls zum historischen Datum am 17. Juni (Arbeiteraufstand in der DDR, 1953).

30. Mai 2017 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

An einer Kundgebung in Solidarität mit dem in Ungarn in Haft sitzenden Holocaustleugner Horst Mahler nahmen vor der ungarischen Botschaft in Mitte 56 Neonazis teil, darunter die Führungsspitze der Berliner NPD (Uwe Meenen, Jens Irgang, Andreas Käfer, Christian Schmidt, Sebastian Schmidtke), sowie Aktivisten der Parteien "Die Rechte" (Uwe Dreisch) und "Der III. Weg" (Oliver Oeltze) teil. Sebastian Schmidtke und Andrew Stelter hielten vor den Versammelten Redebeiträge.

30. Mai 2017 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Zum ersten Mal organisierte am 17. Juni 2016 die Berliner Identitäre Bewegung eine Demonstration in Berlin. Etwa 150 Menschen nahmen daran teil. Der Aufmarsch verlief vom S-Bhf. Friedrichstraße zum Potsdamer Platz. Unter den Teilnehmer_innen waren neben Angehörigen verschiedener IB-Sektionen (Wien, Harz,...) auch Mitglieder der Berliner AfD und Bärgida-Anhänger. Anmelder war Robert Timm. Als Redner trat unter anderem Martin Sellner (Wien) auf.

20. Mai 2017 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Am Abend des 21. Dezember 2016 führten, in Folge des islamistischen Anschlags in Berlin, verschiedene rechte Organisationen Aktionen in Berlin durch. Die NPD stand am Kudamm, die AfD am Kanzler_innen-Amt und die "Identitäre Bewegung" inszenierte eine Besetzung an der CDU-Bundeszentrale. Diese war zu der Uhrzeit schon geschlossen. Trotzdem setzen sich 48 Identitäre mit Transparenten und Plakaten vor die Fassade.

Nach kurzer Zeit wurden sie von der Polizei abgeführt. Die Aktion dauerte etwa drei Stunden.

20. Mai 2017 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Am Freitag, dem 19. Mai 2017, versuchten 58 Angehörige der "Identitären Bewegung" aus verschiedenen Bundesländern, in das Bundesjustizministerium einzudringen und mit Leitern auf das Vordach zu kommen und dort ein Transparent zu entrollen. Das wurde von anwesenden Polizisten verhindert. Die Identitären stellten sich daraufhin vor dem Gebäude auf, zündeten Pyrotechnik und entrollten die Transparente. Mehrere Identitäre waren als NVA-Soldaten verkleidet und hielten Fahnen der DDR.

18. Mai 2017 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Gegen die Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Befreiung am Sowjetischen Ehrenmal in Buch veranstaltete die Pankower NPD eine NS-verherrlichende Kundgebung. Sie fand direkt gegenüber des Ehrenmals statt und wurde, nach dem die antifaschistische Kundgebung beendet war, mit Zustimmung der lokalen Polizei direkt an das Ehrenmal verlegt.

18. Mai 2017 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Zeitgleich zum Fest im Deutsch-Russischen Museum Karlshorst rief die Lichtenberger NPD in Kooperation mit dem Neuköllner Verband zu einer Kundgebung in der Straße vor dem Museum auf. Angemeldet und geleitet wurde sie von Jens Irgang (NPD-Vorsitzender in Neukölln).

Neben ihm waren 13 weitere Neonazis anwesend, darunter Andreas Käfer, Arne Dirksen und Nadine Leonhard (NPD Marzahn-Hellersdorf), 1-2 Aktivisten der NPD Lichtenberg sowie vier Vertreter der "FN Berlin-Rudow" (10-14).

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