28.1.: Proteste gegen rassistische Demonstration in Hohenschönhausen

26. Januar 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Seit Dez. 2014 kommt es regelmäßig zu rassistischen Mobilisierungen in Hohenschönhausen. Der Protest richtetet sich gegen die Errichtung von Flüchtlingsunterkünften in Falkenberg und Neu-Hohenschönhausen. Bereits viermal fanden Neonazi-Aufmärsche statt, die vor allem von der NPD und ihrem Umfeld organisiert wurden. Dazu gab es zahlreiche kleinere Kundgebungen, u.a. von Pro Deutschland. Unterstützt werden sie dabei tatkräftig von der Berliner Polizei. Hand in Hand verbreiten Anwohner und (organisierte) Neonazis ein Klima des Hasses. Selbst vor offenen Gewaltaufrufen wird nicht mehr zurückgeschreckt. Diese stellen gerade für die Bewohner*innen der Notunterkunft in Neu-Hohenschönhausen eine enorme Gefahr dar.

Durch antifaschistische Interventionen konnten die Aufmärsche mit teilweise über zweihundert Teilnehmern stark behindert werden. Jetzt mussten die Neonazis ihren wöchentlichen Aufmarschtermin von Dienstag auf Mittwoch verschieben. An diesen Erfolg müssen wir anknüpfen!

Deshalb kommt am Mittwoch, den 28.01.2015, alle nach Hohenschönhausen. Lasst uns gemeinsam auch den neuen Termin der Nazis zum Desaster machen. Dafür brauchen wir allerdings die Unterstützung ALLER antifaschistischen Kräfte in Berlin. Nur zusammen können wir die menschenverachtende Allianz von Neonazis, rassistischen Anwohnern und Polizei durchbrechen.

Angemeldete Kundgebung um 18:00 Uhr: Egon-Erwin-Kisch-Str. (am Bürgeramt, Nähe S-Bhf. Hohenschönhausen).
Mit Live-Auftritt von Mal Elévé (Sänger von Irie Révolté)

Vortreffpunkt für Berliner Antirassist_innen ist der S-Bhf. Ostkreuz (Ausgang Sonntagsstraße) um 17:30 Uhr.

Chronik der rassistischen Mobilisierungen und der Gegenproteste in Berlin