Treptow-Köpenick

1. Mai 2014 | News Redaktion

Unabhängig von organisierten Neonazis und den von ihnen gesteuerten, vermeintlichen "Bürgerinitiativen", die sich unter dem Motto "Nein zum Heim" überall gründen, fanden sich Ende letzten Jahres - zunächst nur virtuell - Köpenicker Rassist*innen in einer Facebook-Gruppe zusammen, um gegen eine dort neueröffnete Asylunterkunft im Allendeviertel aktiv zu werden. Außer vereinzelten kleineren Aktionen und Straftaten waren mangels organisatorischen Fähigkeiten im realen Leben bislang kaum Aktivitäten durch die Gruppe zu verzeichnen. Stattdessen beschränkten sich die Akteure auf Gewaltphantasien und rassistische Hetze auf ihrer Facebook-Seite.

30. April 2014 | News Redaktion

Nicht nur in Berlin-Hellersdorf und dem sächsischen Schneeberg kam es in den letzten Monaten zu rassistischer Hetze und Aufmärschen gegen neu eröffnete Unterkünfte für Geflüchtete. Vielerorts und so auch in Treptow-Köpenick üben rassistische Anwohner*innen und die neonazistische NPD den Schulterschluss gegen Menschen, die in Deutschland Schutz und die Chance auf ein Leben in Sicherheit und Freiheit suchen. 

25. April 2014 | News Redaktion

Auch am 69. Jahrestag des Sieges über den deutschen Faschismus möchten wir uns bei allen antifaschistischen Kämpferinnen und Kämpfern bedanken, die zur Zerschlagung Nazideutschlands einen Beitrag geleistet haben. Der deutsche Antifaschist, Exilant und Veteran der Roten Armee Stefan Doernberg brachte es vor drei Jahren in seiner Rede auf unserem Fest zum 9. Mai auf den Punkt:

"Die Rote Armee rettete die Zivilisation."

Daran feierlich zu erinnern ist der Anlass unseres fröhlichen Festes im Treptower Park, unweit des Sowjetischen Ehrenmals.

In diesem Jahr ist der Jahrestag zugleich der 70. Jahrestag des Durchbruchs der Blockade von Leningrad. Die Belagerung von Leningrad durch die Wehrmachtstruppen des faschistischen Deutschlands dauerte vom 8. September 1941 bis zum 27. Januar 1944.

6. April 2014 | News Redaktion

Informationsveranstaltungen für Anwohner_innen zu geplanter Asylunterkunft in Berlin-Adlershof +++ Rund ein Drittel der Teilnehmer_innen am Freitag erschien nur für Hetze gegen Geflüchtete +++ Vor dem Veranstaltungsort NPD-Kundgebung mit Anwohner_innen-Beteiligung +++ Abgedrängt von Polizei hielten 25 Antifas dagegen +++ Montag droht selbes Szenario

4. April 2014 | News Redaktion

Die NPD hat für heute (Freitag, 4. April) eine Kundgebung von 18 Uhr bis 20 Uhr in Adlershof angemeldet unter dem Motto „Nein zum Heim“. Anmelder ist Sebastian Schmidtke.
Die Kundgebung bezieht sich auf eine zeitgleich stattfindende Bürgerversammlung, in der Anwohnerinnen und Anwohner durch das Bezirksamt, das Lageso und den künftigen Betreiber über das künftige Flüchtlingsheim in der Radickestraße in Adlershof informiert werden sollen, das zum 1. Juni eröffnen soll.

Ort der Versammlung ist die Verklärungskirche in Adlershof, Arndtstraße 11 (wenn man die Dörpfeldstraße von Bahnhof Adlershof hochläuft hinter dem Marktplatz rechts). Genau davor hält die NPD ihre Kundgebung ab.
Eine Gegenkundgebung ist vor Ort ab 17.30 Uhr angemeldet! Zu der Bürgerversammlung selber kommen allerdings nur Anwohner mit Einladung rein.

26. März 2014 | News Redaktion

Viel zu lange hat es gedauert, aber nun muss die Nazi-Kneipe Zum Henker endlich schließen. Bereits Mitte Februar hatte das Landgericht eine Räumung angeordnet. Abermals hat der Vermieter den Nazis zusätzlich eine Schonfrist von 1 1/2 Monaten eingeräumt und sich mit dem Nazi-Anwalt Carsten Schrank auf eine Räumung zu Ende diesen Monats geeinigt. Nach mehr als fünf Jahren und vielfältigen antifaschistischen Protesten ist der Henker damit endlich Geschichte.

20. Februar 2014 | News Redaktion

Endlich hat das Gericht geurteilt: Die Nazi-Kneipe "Zum Henker" in Berlin-Schöneweide muss schließen. Zwar sah das Gericht keine ausreichenden Gründe für eine fristlose Kündigung, jedoch greife eine ordentliche Kündigung zum 15. Februar. Die Nazis hatten zwar versucht eine Verlängerungsklausel im Mietvertrag zu nutzen, waren dabei aber an ihrer eigenen Dummheit gescheitert: Es hatte nur einer der drei Betreiber_innen unterschrieben und war somit unwirksam.

12. Februar 2014 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Am Samstag, dem 8. Februar 2014, veranstaltete die Berliner NPD eine Kundgebungstour durch Köpenick, Lichtenberg, Hellersdorf und Pankow. Mit dem NPD-LKW "Flaggschiff" und zwei Kleintransportern wurden 17 Neonazis von Ort zu Ort kutschiert, um sich jeweils eine halbstündige Kundgebung mit den immergleichen rasstischen Reden von Sebastian Schmidtke und Ronny Zasowk (Cottbus) anzuhören.

8. Februar 2014 | News Redaktion

Für den 8. Februar ruft die Berliner NPD erneut zu einer Kundgebungstour gegen Asylsuchende auf. Ab 10:30 wollen die Nazis Orte in Köpenick, Friedrichsfelde, Hellersdorf und Pankow anfahren. Bereits im letzten Jahr veranstaltete die Nazipartei vor zahlreichen Flüchtlingsunterkünften im Raum Berlin ihre rechten Propaganda-Veranstaltungen. Angespornt fühlte sich die NPD vor allem durch den rassistischen Zuspruch aus Teilen der Hellersdorfer Bevölkerung. Hier eröffnete im Sommer 2013 eine Unterkunft für Asylsuchende, was eine breite rassistische Mobilmachung zur Folge hatte.

Gegenproteste:
ab 10 Uhr in Köpenick: vor dem Allendecenter (Müggelheimer Straße / Neruda-Straße ) - Anreise mit der Tram (Linien 67 oder 27) oder Bus (X69)
ab 12 Uhr in Friedrichsfelde / Lichtenberg: Alt-Friedrichsfelde 110 - Anreise über U-Bhf. Friedrichsfelde
ab 13 Uhr in Hellersdorf: Maxi-Wander-Str. / Neue-Grottkauer-Str. - Anreise über den U-Bhf. Neue Grottkauer Straße
ab 15 Uhr in Pankow: Rathaus Pankow (Mühlenstr. / Breite Str.) - Anreise über S- und U-Bhf. Pankow.

3. Februar 2014 | News Redaktion

Das Landgericht Berlin hat erneut eine Entscheidung über die fristlose Kündigung der Nazi-Kneipe Zum Henker (Schöneweide) vertagt. Einen neuen Termin hat das Gericht nicht genannt. Während die Justiz durch Nicht-Entscheidung den Berliner Nazis ihren wichtigsten Treffpunkt lässt, kam es  wenige hundert Meter von der Kneipe entfernt erneut zu rassistischen Übergriffen.

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