Treptow-Köpenick

19. März 2015 | News Redaktion

Wir sehen uns abermals gezwungen, uns einer rassistischen Versammlung entgegenzustellen. Trotz abflauendem Interesse vor Ort wohnender Rassist*innen und immer weniger NPD-Aktivitäten, will jetzt „Pro Deutschland“ seine menschenfeindlichen Parolen gegen die beiden Unterkünfte für Geflüchtete im Köpenicker Allende-Viertel verbreiten. Dies soll in Hörweite der Geflüchteten-Unterkunft in der Salvador-Allende-Straße geschehen. Diese Provokation darf nicht unbeantwortet bleiben! Immer dort, wo Neonazi- und andere rassistische Aktionen erfolgreich durchgeführt werden konnten, stieg die Zahl der Bedrohungen und Angriffe gegen Geflüchtete. Deswegen dürfen solche Aktionen niemals stillschweigend hingenommen werden!

27. Februar 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Im Rahmen der Proteste gegen die rassistische Mobilisierung in Hellersdorf (Oktober 2013) wurde ein Format ins Leben gerufen, um komprimiert auf acht Zeitungsseiten antirassistische Inhalte massenhaft in die betroffenen Kieze zu bringen. Die Zeitung “Hellersdorf aktuell” beschrieb die Situation vor Ort, benannte Akteure der rassistischen Bewegung und gab praktische Tipps, wie eine Solidaritätsarbeit für Flüchtlinge im Bezirk möglich wäre. Die Zeitung wurde in einer Auflage von mehreren tausend Stück in den Briefkästen verteilt.

7. Februar 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Nach 4 Wochen fand heute (6.2.) wieder eine rassistische Demo gegen das Container-Lager im Köpenicker Allendeviertel statt. Ca. 60 Menschen protestierten mit einer Kundgebung gegen diese Demonstration der Neonazis und rassistischen Anwohner*innen. Zum Protest aufgerufen hatten die Jugendinitiative Uffmucken und das Bündnis für Demokratie Treptow-Köpenick.

3. Februar 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Vor knapp 4 Wochen zogen Nazis und sonstige Rassist*innen das letzte Mal durch das Köpenicker Allende-Viertel bis hin zum Bezirksrathaus, um ihre menschenfeindlichen und diskriminierenden Anschauungen gegen die neu entstehenden Flüchtlingsunterkünfte auf die Straße zu tragen. Trotz heftigster Repressalien durch die Berliner Polizei konnten Antifaschist*innen durch ihren beherzten Einsatz den rechten Aufmarsch über eine Stunde lang aufhalten. Insgesamt 250 Menschen beteiligten sich an diesem Tag an den antirassistischen Protesten und verhinderten einen Erfolg der rechten Mobilisierung.
Daran wollen wir anknüpfen und auch am kommenden Freitag, den 06.02.2015 den Nazis aus NPD und Kameradschaftsszene, sowie den Rassist*innen rechter Bürgerbewegungen entgegentreten.

18. Januar 2015 | News Redaktion

Freitag letzter Woche sind Nazis und besorgte RassistInnen das erste mal in diesem Jahr durch das Köpenicker Allende-Viertel gelaufen, um gegen die Menschen in den dortigen Flüchtlingslagern zu hetzen. Auf der Nazi-Demo waren wohl etwas unter 100 Leute, etwas über 100 AntifaschistInnen blockierte ihre Route und wurde von den Bullen geräumt. Danach kam es noch zu einer Reihe von Festnahmen, auf die nicht immer richtig reagiert wurde.

13. Januar 2015 | News Redaktion

Erstmals im neuen Jahr haben Neonazis und rassistische Anwohner*innen wieder gegen die neue Container-Unterkunft für Geflüchtete im Allende-Viertel protestiert. Trotz einer Aufmarschroute durch das Allende-Viertel I und II bis zur Altstadt Köpenick, brachten die Rassist*innen am 9. Januar 2015 nur etwa 80 Menschen auf die Straße (die meisten davon waren angereiste Neonazis aus anderen Stadtteilen). Auf der anderen Seite haben sich dagegen rund 250 Menschen für Solidarität mit Geflüchteten und mit Betroffenen von rechten Brandanschlägen positioniert.

6. Januar 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Für Freitag, den 9. Januar haben Neonazis erneut einen Aufmarsch gegen Geflüchtete im Köpenicker Allende-Viertel angemeldet. Zusammen mit anderen Rassist*innen wollen sie vor das neueröffnete Containerlager in der Alfred-Randt-Straße und die bereits bestehende Geflüchteten-Unterkunft in der Salvador-Allende-Straße ziehen.

Es handelt sich dabei nicht um einen „friedlichen Anwohnerprotest“, sondern auch um gewaltbereite Neonazis. Es wird nicht nur im Internet offen zur Gewalt aufgerufen, sondern es folgen auch Taten: am 19. Dezember versuchten 30 Neonazis eine Solidaritätsdemonstration für Geflüchtete in Köpenick anzugreifen. Dies geschah unter der Führung des Marzahn-Hellersdorfer NPD-Vorsitzenden Andreas Käfer. Dieser ist auch der Anführer der rassistischen Mobilmachung im Allende-Viertel.

22. Dezember 2014 | Gemeinsam gegen Rassismus

Erneut ist es rund 150 Teilnehmer*innen einer antifaschistischen Demonstration zur Solidarität mit Geflüchteten gelungen, einen menschenverachtenden Aufmarsch von Neonazis und anderen Rassist*innen gegen die neue Containerunterkunft durchs Allende-Viertel – und dieses Mal auch im restlichen Köpenick – zu verhindern.

Vom S-Bahnhof Köpenick zogen die Teilnehmer*innen vorbei an der NPD-Bundeszentrale über die Altstadt bis zur Müggelheimer Straße Ecke Wendenschloßstraße. Sie thematisierten dabei die Rolle von Neonazis als Organisator*innen der rassistischen Proteste in Köpenick, wie dem Marzahn-Hellersdorfer NPD-Vorsitzenden Andreas Käfer, aber auch lokale Rädelsführer wie den Kneipenbetreiber Jens R.

15. Dezember 2014 | Gemeinsam gegen Rassismus

Und jetze? Blockier’n!

Seit Wochen machen Neonazis, Hooligans und andere Rassist*innen – manche von ihnen sind auch Anwohner*innen – Stimmung gegen geflüchtete Menschen im Viertel „Allende II“. Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass der Senat den Geflüchteten statt Wohnungen und selbstorganisierten Häusern nur noch eine menschenunwürdige Unterbringung in Containerunterkünften (eigentlich: Lager) ermöglichen will, zieht nun auch noch ein rassistischer Mob durch die Straßen. Unter dem Vorwand der falschen Standortwahl und fehlenden Transparenz gegenüber den Bürger*innen beim Bau des Containerlagers wird unermüdlich gegen alle diejenigen gehetzt, die Berlin auf der Suche nach Sicherheit und einem lebenswerten Leben erreichen.

14. Dezember 2014 | Gemeinsam gegen Rassismus

Am heutigen Freitag, dem 12. Dezember, protestierten 150 Antifaschist*innen erneut gegen den wöchentlich stattfindenden Nazi- und Rassist*innen-Aufmarsch in Berlin-Köpenick. Zum dritten Mal in Folge konnten Antifaschist*innen den menschenverachtenden Aufmarsch durchs Allende-Viertel verhindern. Zudem konnte der rechte Marsch auf einer Ersatzroute für eine Stunde gestoppt werden. Dieser musste zum zweiten Mal, nachdem er vor zwei Wochen komplett verhindert wurde, am Waldrand starten und anschließend durch dunkle Straßen ziehen, in denen sich nur Einfamilienhäuser befinden. Der Aufmarsch war mit 80 Teilnehmenden zu Beginn, so klein wie noch nie, am Ende waren es sogar nur noch 60.

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