Neukölln

16. November 2011 | Nazis auf die Pelle rücken

Am Morgen des 9. November verübten Neonazis zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres einen Brandanschlag auf das Anton-Schmaus Haus des linken Jugendverbandes „Die Falken“ am U-Bahnhof Britz-Süd. Wahrscheinlich zwischen 6 und 7 Uhr platzierten die Täter_innen Brandbeschleuniger an mehreren Stellen der Fassade des Jugendzentrums in der Gutschmidtstraße. Bereits in der Nacht vom 26. zum 27. Juni dieses Jahres versuchten Neonazis das Haus auf ähnliche Weise anzuzünden. Damals wurde das Gebäude so schwer beschädigt, dass die Einrichtung ihre Arbeit vorübergehend einstellen musste. Im Dezember sollte diese wiedereröffnen. Die Neonazis müssen gewusst haben, dass im Anton-Schmaus Haus auch regelmäßig Kinder-und Jugendgruppen übernachten. Ihre Tat ist menschenverachtend und nimmt den Tod dieser Kinder und Jugendlichen billigend in Kauf.

Einen ausführlichen Artikel findet ihr bei Indymedia.

19. September 2011 | Nazis auf die Pelle rücken

Die NPD hat es - wie erwartet - nicht in das Berliner Abgeordnetenhaus geschafft. Sie hat, trotz aufwendigem Materialwahlkampf und selbstproduzierter Skandale, 0,5% (knapp 4000 Stimmen) verloren und verfügt nun über 2,1% der Wähler_innenstimmen. Auch in den Bezirken hat sie an Prozenten verloren. In der Bezirksverordnetenversammlung von Neukölln ist sie nicht mehr vertreten. Sie schied mit 2,96% aus der BVV aus. In drei BVVen ist sie weiterhin vertreten. In Lichtenberg (3,7%, minus 2,2% zu 2006) werden nur noch zwei Verordnete sitzen - Manuela Tönhardt und Cornelia Berger. Auch in Marzahn-Hellersdorf hat die NPD Stimmen verloren und erhält mit 4,1% (minus 2,3% zu 2006) zwei Sitze (weiterhin Matthias Wichmann und Karl-Heinz Burkhardt). "NW-Berlin"-Organisator Sebastian Schmidtke hat den Sprung in die Treptow-Köpenicker BVV nicht geschafft. Dort sitzen mit 4,5% (minus 0,8% zu 2006) weiterhin Udo Voigt und Fritz Liebenow. Im Schwerpunktbezirk Pankow, hier kandidierte der Berliner NPD-Vorsitzende Uwe Meenen, schied die NPD mit 2,0% schlechter ab als erwartet. Hier waren bei der letzten Wahl die Republikaner eingezogen.

16. September 2011 | Nazis auf die Pelle rücken

Am Freitag,den 16.09. führte eine Gruppe von Antifaschist_innen zum zweiten Mal im Rahmen der Kampagne "Nazis auf die Pelle rücken" einen Infostand am U-Bahnhof Rudow durch. Zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr wurden Anwohner_innen und Passant_innen mit Redebeiträgen und mitgeführten Transparenten über das Neonaziproblem in Südneukölln informierte und aufgefordert selbst aktiv zu werden. Zudem verteilten Antifas im Umfeld des Standes mehrere hundert Exemplare des Neukölln Infolflyers der Kampagne.Die Notwenidigkeit von antifaschistischem Engagement verdeutlichte die Anwesenheit einer Gruppe von Neonazis auch an diesem Abend. Nachdem die 10-12 Neonazis unter ihnen bekannte "Autonome Nationalisten" aus Rudow, Steglitz und Tempelhof vergeblich versucht hatten die Standbetreuer_innen zu provozieren,zogen sie gegen 19.00 Uhr schließlich ab. Der Imbiss "Ketchup" an der Rudower Spinne, ist insbesondere an Wochenenden nach wie vor ein beliebter Treffpunkt junger aktionsorientierter Kameradschaftler und subkulturell geprägten Neonazis. Dort trinken sie abends ihr Bier, bevor sie in den "Henker" weiterziehen.

24. August 2011 | Nazis auf die Pelle rücken

Donnerstag in Treptow-Köpenick:

Am 18. August trafen sich mehrere Antifaschist_innen am S-Bhf Schöneweide und steckten in Johannistal in der anliegenden Wohngegend die "Info Berlin"-Flugblätter über den Bezirk Treptow-Köpenick in Anwohner_innen-Briefkästen.

Samstag in Neukölln:

Am Samstag,den 20. August, machten sich Antifaschist_innen auf den Weg zum U-Bhanhof Rudow und führten dort einen Infostand durch. Sie nutzen den Stand um Infoflugblätter der Kampagne "Nazis auf die Pelle rücken" zu verteilen und bestückten außerdem Autos und Briefkästen in der Umgebung mit Flyern.Nazis ließen sich über den gesamten Zeitraum von etwa 2 Stunden nicht blicken.Im Anschluss fuhren sie zum U-Bahnhof Wutzkyallee und steckten auch dort mehrere hundert Exemplare der Anwohner_inneninformation "Info Berlin".

11. August 2011 | Nazis auf die Pelle rücken

Mittwoch in Lichtenberg

Am 10.08.2011 kam es im Rahmen der Kampagne „Nazis auf die Pelle rücken – Antifaschismus praktisch machen!“ zu einer Verteil- und Plakatier-Aktion in Berlin-Lichtenberg. Die Antifaschist_innen verteilten Info-Material der Kampagne, klebten Aufkleber mit linkem Inhalt und „Antifa-Area“-Plakate. Ein bundesweit bekannter Neonazi, der meinte auf dem Fahrrad vorbeifahrend zu provozieren, erhielt ein antifaschistischen Platzverweis.

Mittwoch in Neukölln

Heute gab es in Neukölln eine weitere Aktion im Rahmen der Kampagne „Nazis auf die Pelle rücken“. Antifaschist_innen waren in Britz und Gropiusstadt unterwegs und steckten mehrere hundert Exemplare des Bürger_inneninformationsflyers „Berlin Info“ in dortigen Briefkästen. Sie nutzen außerdem die Gelegenheit Nazipropaganda in der Gegend zu entfernen und ersetzten diese durch antifaschistische Aufkleber.

22. Juli 2011 | Nazis auf die Pelle rücken

Am vergangenen Freitag protestierten über 200 Antifaschist_innen unter dem Motto „Solidarität mit den Betroffenen von Nazigewalt“ gegen die Berliner Naziszene vom U-Bahnhof Johannistaler Chaussee bis nach Britz-Süd. Anlass waren die Neonazi-Brandanschläge vor wenigen Wochen bei denen vor allem das „Anton-Schmaus Haus“, eine Jugendeinrichtung der „SJD Die Falken“ in Britz, stark beschädigt wurde. Mehrere hundert Antifaschist_innen stellten sich zudem zeitgleich weiter südlich in Rudow aktiv den Neonazis in den Weg und setzten das Kampagnenmotto „Nazis auf die Pelle rücken“ praktisch um. Am U-Bahnhof Zwickauer Damm hatten sich rund 60 Neonazis bei einer von Sebastian Thom, Neuköllner NPD-Chef und bekannter Gewalttäter, angemeldeten Gegendemo versammelt, die von der Polizei nur mit massiver Gewalt und Pfeffersprayeinsätzen durchgesetzt werden konnte.

13. Juli 2011 | Nazis auf die Pelle rücken

In Vorbereitung auf die antifaschistische Demonstration am kommenten Wochenende wurden in den letzten Tagen mehrere hundert Bürger-Flugblätter in Neukölln verteilt. An den U-Bahnhöfen Lipschitzallee und Johannisthaler Chaussee versammelten sich zu diesem Anlass mehrere Antifaschist_innen und führten die Verteilung durch. Die Flyer wurden zudem in Gropiusstadt in Briefkästen gesteckt.

Das Flugblatt zum Download:

12. Juli 2011 | Nazis auf die Pelle rücken

In der Nacht vom 26. auf den 27. Juni verübten Neonazis Brandanschläge auf linke Einrichtungen u.a. in Neukölln. Am vergangenen Samstag wurde Neuköllner Neonazis erneut aktiv. Während die NPD im Stadtteil Britz einen Infostand durchführte, waren mehrere von ihnen zu einem Naziaufmarsch ins Brandenburgische Neuruppin gereist und übernahmen dort teilweise organisatorische Aufgaben. Am kommenden Freitag wird es im Neuköllner Süden eine Antifa-Demo gegen Nazi-Brandstifter geben. Neuköllner Neonazis sind für ihren ausgeprägten Demotourismus bekannt. So begaben sich mehrere von ihnen am Samstag nach Neuruppin, um dort an einem geschichtsrevisionistischen Aufmarsch der örtlichen „Freien Kräfte“ teilzunehmen. Der Aufmarsch der etwa 200 Neonazis konnte von mehrere Hundert Antifaschist_innen erfolgreiche blockiert werden( http://www.inforiot.de/artikel/nazis-wegblockiert ). Bei der auf wenige hundert Meter zusammengeschrumpften Demo übernahmen Neuköllner Nazis verschiedene Aufgaben.

11. Juli 2011 | Nazis auf die Pelle rücken

+++ NAZIAUFMARSCH ANGEKÜNDIGT +++
Für 18:30 Uhr hat die Berliner NPD eine Demonstration am U-Bahnhof Zwickauer Damm angekündigt. Wir rufen dazu auf sich den Nazis entschlossen entgegen zu stellen!

 

15. Juli / 18:00 Uhr / U-Bahnhof Zwickauer Damm

6. Juli 2011 | Nazis auf die Pelle rücken

Die Angriffe mehrerer Neonazis im Rahmen eines verhinderten Aufmarschs in Kreuzberg auf Gegendemonstrant_innen haben nun ein Nachspiel. Am 14. Mai 2011 wollten rund 140 Neonazis aus mehreren Bundesländern einen Aufmarsch im Rahmen einer "Ausländer raus"-Kampagne durch Kreuzberg durchführen. Mehrere hunderte Gegendemonstrant_innen stellten sich ihnen in den Weg und verhinderten den Aufmarsch. Dabei wurden mehrere Personen durch Neonaziangriffe verletzt. Die Täter konnten kurz danach von Antifaschist_innen identifiziert werden. Auf einer Sonderseite von "Antifa Berlin" wurden die Täter benannt.

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