Lichtenberg

23. August 2016 | News Redaktion

Am 18. August 2016 versuchte sich die Berliner NPD mit Wahlkampf in Lichtenberg. Aus diesem Grund wurde eine Kundgebung am U-Bhf Tierpark durchgeführt. Mobilisiert wurde einige Stunden zuvor auf der Facebookseite des Landesverbandes. Der Kreisverband hielt es weder für notwendig dafür zu werben noch darüber später zu berichten.

Etwa 20 Nazis nahmen an der Veranstaltung teil. Da mittlerweile scheinbar nicht mal mehr die eigenen Nazis bei einer solchen Aktion aufschlagen, nahmen die Kameraden der tschechischen Nazispartei DSSS teil, die aktuell die NPD in Berlin beim Wahlkampf unterstützen. Diese durften dann in NPD-Shirts Deutschlandfahnen halten. Dies sagt bereits einiges über die aktuelle Personalstärke der NPD aus. Unterstützt wird dies dadurch, dass in Lichtenberg scheinbar nur Familie Tönhardt unterstützt durch ein paar Kameraden die Wahlpappen verteilt. 

Ansonsten das immergleiche Prozedere: Schlimme Musik und ermüdende Reden. Die Tönhardts mit Hund und Lichtenberger Anhang. Dazu ein paar Berliner und Brandenburger Neonazis.

16. August 2016 | News Redaktion

Auch im Berliner Stadtteil Lichtenberg befindet sich der örtliche Bezirksverband der AfD mitten im Wahlkampf für die anstehenden Wahlen zum Abgeordnetenhaus (AGH) und der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) im September 2016. Um ihm diesen so unangenehm wie möglich zu gestalten, haben wir den geheimen Treffpunkt des monatlichen "Stammtisches" in der Umgebung großflächig mit Flyern und Plakaten "geoutet". Seit fast einem Jahr trifft sich die AfD Lichtenberg nun schon in der "Märkischen Aue" in der Schwarzmeerstraße inmitten der gleichnamigen Kleingartenanlage. Den Betreibern ist klar, wen sie da an jedem zweiten Dienstag im Monat beherbergen und sie gehen auf Nachfrage sehr offen damit um. Höchste Zeit also, um einen Zeichen gegen rassistische und deutsch-nationale Möchtegern-Politiker*innen, ihre Freund*innen und Unterstützer*innen in Lichtenberg zu setzen.

29. Mai 2016 | News Redaktion

Nur einen Steinwurf von Friedrichshain entfernt befindet sich das Büro der Zeitarbeitsvermittlung „Arbeit und Beratung“ in der Möllendorfstraße. Während die Bullen damit beschäftigt waren das Abstand in der Rigaer Straße 78 zu kontrollieren nutzten wir den Moment und zerschlugen die Scheiben der Büro- und Schulungsräume und zerstörten das Innere mit brauner Farbe. Das Ziel der nächtlichen Aktion richtete sich gegen den Betreiber Andreas Wild, ein ehemals enger Vertrauter und Parteimitglied von dem König der Hauptstadt Frank Henkel.

Andreas Wild ist Vize-Chef der Alternative für Deutschland (Afd) in Steglitz-Zehlendorf und reiht sich mit seiner unternehmerischen Tätigkeit in eine Reihe seiner Parteifreunde ein. Wild weiß besser als wir, warum wir sein erst seit März existierendes Büro aufgesucht haben.

10. Mai 2016 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Am 1. Mai 2016 veranstaltete die Berliner NPD eine Kundgebungstour durch drei Ostbezirke. Etwa 50 Neonazis nahmen an allen drei Kundgebungen am Antonplatz (Weißensee - 10-11 Uhr), Prerower Platz (Hohenschönhausen - 12-13 Uhr) und am S-Bhf. Schöneweide (14-15 Uhr) teil. Die NPD-Funktionäre Sebastian Schmidtke (Berliner NPD-Vorsitzender), Manuela Tönhardt (Lichtenberger NPD-Vorsitzende) und Aileen Rokohl (Vorsitzende NPD-Barnim-Uckermark) hielten die immer gleichen Reden.

2. Mai 2016 | News Redaktion

Dr. Marius Radtke, der eine Praxis in der Pistoriusstraße 8 in Berlin-Weißensee betreibt, ist nicht einfach nur Zahnarzt: Als Bezirksvorsitzender der AfD in Lichtenberg propagiert er öffentlich die rassistischen, unsozialen und antifeministischen Positionen seiner Partei. Als Delegierter der Berliner AfD vertrat er den Landesverband beim AfD-Bundesparteitag 2015. Lange vor seinem Eintritt in die AfD war er Mitglied im bis 2000 bestehenden, rechtsradikalen "Bund Freier Bürger".

28. April 2016 | News Redaktion

Am 22. April 2016 eröffnete Andreas Wild, Vize-Vorsitzender der Partei „Alternative für Deutschland“ in Steglitz-Zehlendorf und Listenplatz 16 der AfD-Landesliste, eine Filiale seiner Arbeitsvermittlung „Arbeit und Beratung“ in der Lichtenberger Möllendorfstraße. Bei der Eröffnung stellte sich der Neonazi-Aktivist Hagen Labahn als Mitarbeiter und enger vertrauter Wilds heraus. 

25. April 2016 | News Redaktion

Die „Nationaldemokratische Partei Deutschland“ blickt inzwischen auf eine lange Karriere zurück. Seit 1964 bewegt sie sich auf der politischen Bühne der BRD. Die NPD hat viele Hochs und Tiefs mitgemacht – vom Bordstein zur Skyline und wieder zurück. Doch irgendwann wird es Zeit zu gehen.

Das Parteiverbot durch das Bundesverfassungsgericht steht kurz bevor. Damit muss sich die NPD wohl oder übel auf das politische Abstellgleis neben die Nationalistische Front, die Wiking Jugend oder die FAP gesellen. Doch ihre Inhalte werden Dauerbrenner in Deutschland bleiben. Rassismus, Nationalismus und Sozialchauvinismus werden nun von anderen, wie der AfD oder dem III. Weg, weitergetragen.
Insbesondere die rechtspopulistische Alternative für Deutschland klaut der NPD zahlreiche rassistische Groupies.

24. April 2016 | News Redaktion

„Arbeit und Beratung“ prangt seit Ende März über dem Ladenbüro in der Möllendorfstraße 74 (Ecke Storkower Straße). Dahinter verbirgt sich eine Filiale der Steglitzer Zeitarbeitsfirma von Andreas Wild, dem Vizevorsitzenden der rechtspopulistischen Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) in Steglitz-Zehlendorf.

28. März 2016 | News Redaktion

Am 13. März konnte die Berliner AfD ihren Landesparteitag im A&O Hostel Kolumbus in Hohenschönhausen durchführen. Bereits mehrmals haben GefährtInnen daher A&O aufgesucht: in Mitte, Hohenschönhausen, Kreuzberg, Dresden und Leipzig. Wir wollten dabei nicht am Rande stehen und so machten auch wir uns in der Nacht zum 23. März auf den Weg zum A&O Hostel Kolumbus.

An einigen Scheiben konnten wir deutlich die Hinterlassenschaften unserer GefährtInnen erkennen. Der Glaser war seit vorletztem Samstag offensichtlich noch nicht da gewesen. Weitere Scheiben barsten unter der Wucht unserer Steine. Wir hoffen, dass A&O die Message versteht: Geschäfte mit RassistInnen lohnen sich nicht!

Wir sind gespannt, wer so doof ist, der AfD für ihren Landesparteitag am 3. April Räume zu vermieten...

14. März 2016 | News Redaktion

Am Sonntagmorgen wurde der Einlauf von rund 200 Berliner AfD-Mitgliedern in das A&O-Hostel Kolumbus (Berlin-Hohenschönhausen) von einer eben so großen Menge Protestier_innen begleitet. Vor dem Hostel fand eine Kundgebung mit allerlei kreativen Aktionen und Plakaten statt. Ein eigens angefertigter Tortenkatapult wurde von der Poilzei beschlagnahmt. Am Abend vorher war das Hostel mit Pflastersteinen angegriffen worden.

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