Lichtenberg

21. Juli 2015 | News Redaktion

In den letzten zwei Monaten häufen sich die rassistischen Übergriffe in der Gegend rund um die Buschallee und die Hansastraße in Weißensee bzw. Hohenschönhausen. So wurden am 17.5. zwei Menschen an einer Tramhaltestelle auf der Buschallee rassistisch beleidigt und angegriffen. Anderthalb Monate später, am 01.07., wurde eine Familie mit 11-jährigem Kind aufgrund ihres vermeintlichen nicht-deutschen Aussehens aus dem „Café By Albert“ heraus angepöbelt, angegriffen und ausgeraubt. Als Angestellte der Kneipe an der Buschallee wenige Tage später auf den Vorfall angesprochen wurden, nahmen sie die Täter in Schutz und würdigten die Betroffenen herab. Der dritte Vorfall ereignete sich erst vergangenen Sonntagmorgen.

14. Juli 2015 | News Redaktion

In der gestrigen Nacht wurden an und im Umfeld des Lichtenberger Restaurants "Zum Bären" (Am Tierpark 66) dutzende Plakate geklebt, die darüber aufklären, dass die Lichtenberger "Alternative für Deutschland" dort ihren Stammtisch veranstaltet.

Immer am 2. Dienstag im Monat treffen sich 5-10 Aktivisten der AfD in dem Restaurant am Tierpark. Sie machen das in enger Absprache mit dem Wirt des Restaurants, der über die politische Ausrichtung seiner Gäste informiert ist und ihnen auch mit Technik aushilft, falls sie benötigt wird.

Die AfD ist nicht irgendeine Partei. Sie verschiebt mit ihrer Propaganda gesellschaftliche Diskurse nach rechts und macht Rassismus und Nationalismus breiter diskusfähig. Das war unter dem alten Parteivorstand so und wird sich unter dem neuen nicht anders.

24. Juni 2015 | News Redaktion

Tja, was soll man zum gestrigen Tag (16. Juni) sinnvolles schreiben?

Um 18:30 Uhr sammelten sich 30-40 Antirassist_innen vor dem Bürgeramt Hohenschönhausen, um die ankommenden Neonazis gebührend zu empfangen und ein klares antirassistisches Zeichen im Kiez zu setzen. Auf Transparenten und mit Parolen wurde "Neue Nachbar*innen willkommen heißen" und "Wohnungen für alle" gefordert.

15. Juni 2015 | News Redaktion

Die NPD-Tarnorganisation „Kein Asylantenheim in Falkenberg“ hat für Dienstag erneut zu einer rassistischen Demonstration durch Hohenschönhausen aufgerufen. Anmelder ist wie immer der Lichtenberger NPD-Funktionär Jens Irgang, der auch die NPD-Kundgebungen am 1. Mai und am 4. Juni in Hohenschönhausen zu verantworten hatte.

Anlass für die erneute Demonstration ist die Lieferung der ersten Container für das Flüchtlingsheim in Falkenberg. Erneut wird er versuchen, Rassismus auf Hohenschönhausens Straßen zu verbreiten.

5. Juni 2015 | News Redaktion

Heute, am 5. Juni 2015, ist es zwei Jahre her, dass Clément Méric in Paris von Neonazis auf offener Straße angegriffen und ermordet wurde. Er war kein zufälliges Opfer, sondern wurde aufgrund seiner antifaschistischen Einstellungen attackiert. Clément musste sterben, weil er Antifaschist war. Es ist nun an uns, als antifaschistische Bewegung, seinen Kampf weiter zu führen – in Frankreich und überall sonst.

5. Juni 2015 | News Redaktion

Anlässlich der sogenannten „Lichtenberger Sozialtage“ im „Linden Center“ in Berlin Hohenschönhausen rief die NPD-gesteuerte Bürgerinitiative „Kein Asylantencontainerdorf in Falkenberg“ für den 04.06.2015 ab 14h zu einer Kundgebung vor dem Center auf. Unter dem Motto „Das deutsche Sozialsystem nur für Deutsche“ wollten die Neonazis die sich vorstellenden Gruppen und Initiativen als Teil einer herbei fantasierten „Asylindustrie“ angreifen. Dabei störten sich die Neonazis vor allem an einem Kuchenverkauf von Senior*innen für Kinder, die geflohen sind.

14. Mai 2015 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Am 8. Mai 2015, dem 70. Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland, versammelten sich - parallel zum Fest am Deutsch-Russischen Museum in Karlshorst 55 Neonazis zu einer Kundgebung der NPD. Während auf dem Gelände des Hauses, in dem vor 70 Jahren die Kapitulation unterschrieben wurde, gefeiert wurde, protestierten mehr als 100 Menschen gegen die revisionistische Kundgebung der Neonazis.

7. Mai 2015 | News Redaktion

Für den 8.Mai 2015 um 18.00 Uhr haben Nazis eine Kundgebung vor dem Deutsch-Russischen Museum in Karlshorst (Zwieseler Straße 4) angemeldet. Sie wollen damit erneut die Feierlichkeiten zum Tag der Befreiung stören. Dies wollen wir verhindern. Wir rufen deshalb alle Menschen dazu auf, um 18.00 Uhr nach Karlshorst zu kommen und zu zeigen, dass Nazis an diesem und an allen anderen Tagen nichts auf den Straßen zu suchen haben.

Für eine erneute Kesselschlacht!
Die Nazis zur Kapitulation bringen!

Ab 10.00 Uhr gibt es zudem ein interessantes Programm im Deutsch-Russischen Museum. Es lohnt sich also doppelt, dorthin zu kommen.

6. Mai 2015 | Gemeinsam gegen Rassismus

Am 01.05.2015 provozierte die Berliner NPD mit zwei Kleinstkundgebungen in Marzahn und Hohenschönhausen. Den jeweils rund 50 Nazis standen an beiden Punkten ein Vielfaches an Gegendemonstrant*innen gegenüber, welche die Naziaktionen jeder Wahrnehmbarkeit beraubten. Das ist auf jeden Fall ein großer Erfolg, vor allem im Angesicht der oftmals eher mäßigen Mobilisierungen zu antifaschistischen Veranstaltungen in den Berliner Randbezirken in den letzten Monaten. Dennoch waren gerade die Aktionen in Hohenschönhausen von einer unglaublichen Willkür der Polizeikräfte begleitet. Während die Nazis der NPD fast schon hofiert wurden, sah sich der antifaschistische Gegenprotest zahlreichen Einschränkungen gegenüber.

3. Mai 2015 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Insgesamt 23 Neonazis nahmen an der NPD-Kundgebungstour durch Neukölln, Köpenick und Hohenschönhausen teil. Mit den Kundgebungen beendete die Berliner NPD das Versteckspiel ihrer Tarn-Bürgerinitiativen, in dem sie in den jeweiligen Bezirken die vormaligen Organisatoren der rassistischen Bürgerproteste als NPD-Aktivisten präsentierte. So war in Köpenick der NPDler Andreas Käfer mit dabei, während in Hohenschönhausen Jens Irgang - der Anmelder der rassistischen Märsche - eine Rede hielt.

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