Lichtenberg

28. März 2016 | News Redaktion

Am 13. März konnte die Berliner AfD ihren Landesparteitag im A&O Hostel Kolumbus in Hohenschönhausen durchführen. Bereits mehrmals haben GefährtInnen daher A&O aufgesucht: in Mitte, Hohenschönhausen, Kreuzberg, Dresden und Leipzig. Wir wollten dabei nicht am Rande stehen und so machten auch wir uns in der Nacht zum 23. März auf den Weg zum A&O Hostel Kolumbus.

An einigen Scheiben konnten wir deutlich die Hinterlassenschaften unserer GefährtInnen erkennen. Der Glaser war seit vorletztem Samstag offensichtlich noch nicht da gewesen. Weitere Scheiben barsten unter der Wucht unserer Steine. Wir hoffen, dass A&O die Message versteht: Geschäfte mit RassistInnen lohnen sich nicht!

Wir sind gespannt, wer so doof ist, der AfD für ihren Landesparteitag am 3. April Räume zu vermieten...

14. März 2016 | News Redaktion

Am Sonntagmorgen wurde der Einlauf von rund 200 Berliner AfD-Mitgliedern in das A&O-Hostel Kolumbus (Berlin-Hohenschönhausen) von einer eben so großen Menge Protestier_innen begleitet. Vor dem Hostel fand eine Kundgebung mit allerlei kreativen Aktionen und Plakaten statt. Ein eigens angefertigter Tortenkatapult wurde von der Poilzei beschlagnahmt. Am Abend vorher war das Hostel mit Pflastersteinen angegriffen worden.

10. März 2016 | News Redaktion

Die „Alternative für Deutschland“ in Berlin will ihren für Sonntag, den 13. März geplanten Landesparteitag mit anschließender Wahlparty wohl im A&O-Hostel Kolumbus (Genslerstr. 19) gleich neben einer Geflüchtetenunterkunft veranstalten. In Mitte wurden sie von einem anderen A&O-Hostel letzte Woche wieder ausgeladen. Eingeladen sind 1000 Berliner Mitglieder. Es soll das Wahlprogramm diskutiert und wahrscheinlich auch noch KandidatInnen für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus (18. September 2016) benannt werden.

8. März 2016 | News Redaktion

Am Abend des 29.02.2016 wollte die Berliner NPD einen Aufmarsch durch den Stadtteil Hohenschönhausen im Bezirk Lichtenberg durchführen. Unter dem Motto „Asylflut“ stoppen war er als Teil der gleichnamigen Kampagne geplant, mit der die NPD in den anstehenden Wahlkampf für die Bezirksverordnetenversammlungen und das Berliner Abgeordnetenhaus im September 2016 starten möchte. Doch wie schon beim letzten Mal am 01.02.2016 im Prenzlauer Berg, wurde der Abend zu einem größtenteils peinlichen Desaster für die Nazipartei.

Aufmarsch und Gegenprotest

26. Februar 2016 | News Redaktion

Wie berichtet ruft die Berliner NPD seit einigen Wochen zu einer Demonstration für kommenden Montag, 29. Februar am S-Bhf Wartenberg auf. Die Veranstaltung ist Teil der NPD-Hetzkampagne „Asylflut stoppen!“, zu deren Aufmärschen sich seit Ende 2015 Nazis aus allen Bezirken und dem Berliner Umland versammeln. Wir möchten euch hier einen kurzen Überblick zu den Gegenaktivitäten geben.

Die NPD mobilisiert zu 18:30 Uhr am S-Bhf Wartenberg (westlicher Ausgang). Für 19 Uhr hat sie eine Zwischenkundgebung an der Zingster Straße / Ribnitzer Straße angemeldet.

Gemeinsame Anreise aus der Innenstadt:
17:30 Uhr | S-Bahnhof Ostkreuz (Ausgang Sonntagsstraße / Friedrichshain)

14. Februar 2016 | News Redaktion

Für Montag den 29. Februar ruft die Berliner NPD zu einem Aufmarsch in Hohenschönhausen (am S-Bahnhof Wartenberg) auf. Unter dem Motto „Asylflut stoppen!“ ist er Teil einer Hetzkampagne, zu deren Aufmärschen sich seit Ende 2015 Nazis aus allen Bezirken und dem Berliner Umland versammeln. Doch die Kampagne läuft nicht so, wie die NPD das gern hätte. So konnten die Aufmärsche in Johannisthal und Weißensee bereits erfolgreich gestoppt werden. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass das so bleibt. 

5. Februar 2016 | News Redaktion

Vor einiger Zeit wurde durch Zeitungsberichte bekannt, dass am Hagenower Ring in Hohenschönhausen eine Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete enstehen soll. Die Wohnungsbaugesellschaft Howoge soll Betreiber der Einrichtung werden. Aus diesem Grund tauchten in den letzten Tagen im dortigen Wohngebiet Handzettel und Aushänge auf, die anonym zum 2. Februar 2016 zu einer "Bürgerversammlung" im Innenhof des Hagenower Rings eingeluden.

23. Dezember 2015 | News Redaktion

Mittwoch Nacht haben wir den Tattooshop Utgard in der Fanninger Str. 35 in Berlin Lichtenberg mittels Farbfeuerlöscher angegriffen und das ganze auf Video festgehalten. Der Tattooshop Utgard wird von Frank Lutz betrieben. Betreiber der Internetseite des Shops ist Peter Laufer aus dem brandenburgischen Zeuthen. Frank Lutz war bereits Mitte der 80er Jahre in zahlreichen millitanten neonazistischen Strukturen aktiv, unter anderem in der Lichtenberger Front und in der Bewegung 30. Januar. Aus der Ostberliner Lichtenberger Front und der Bewegung 30. Januar ging dann im Jahr 1990 die Nationale Alternative (NA) hervor. 

25. November 2015 | News Redaktion

Letzte Nacht sind wir auf das Gelände der Firma "Systemfeind" in Lichtenberg eingebrochen und haben geziehlt Feuer an dem geparkten Lastwagen gelegt.

Zu dem Geschäftsführer Sebastian Birr wurde hinreichend berichtet und seine Aktivitäten innerhalb der Neonaziszene. Die Firma ist seit Jahren bekannt und dient vielen Nazis als Arbeitsplatz und Plattform für die Geldeinnahmen der Bewegung. Sebastian Birr und Matthias Gohlke gehören einer der ältesten Berliner Kameradschaften an, den Vandalen, gegründet zu Zeiten der Deutschen Demokratischen Republik und sind bis heute eng in der aktiven Nazi- und rechtsoffenen Rockerszene eingebunden. (siehe dazu)

22. Oktober 2015 | News Redaktion

Ca 15 Lichtenberger Neonazis, darunter die Lichtenberger NPDler Dietmar Tönhardt und André Groth, standen heute über eine Stunde lang schweigend, ohne den geringsten Versuch, eine Außenwirkung zu erreichen, hinter den Sträuchern am "Hohenschönhausener Tor" und warteten auf Anmelder, Redner und Lautsprecherwagen (Foto 1). Pünktlich zum Sonnenuntergang, mit einer Stunde Verspätung, kamen Sebastian Schmidtke, Jens Irgang, Danny Matschke und der NPD-Bundesvorsitzende Frank Franz und bauten die Kundgebung auf. Drei Transparente und fünf Fahnen wurden ausgepackt und insgesamt 30-35 Neonazis durften sich die Hetze von Schmidtke, Franz, Irgang und Manuela Tönhardt anhören (Foto 2). Um 19:00 war der Spuk wieder vorbei.

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