Lichtenberg

28. September 2013 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Am 15. September 2013 gründete sich in der Schöneweider Neonazi-Kneipe „Zum Henker“ der Berliner Landesverband der Partei „Die Rechte“. Der Vorsitzende Uwe Dreisch, sowie die Vorstandsmitglieder Gesine Hennrich und Dennis Kittler zeigen, dass auch in Berlin die Parteistruktur genutzt wird, um die Mitglieder verbotener Kameradschaften – hier „Frontbann 24“ - parteienförmig zu intergrieren. In Westdeutschland, hatten vor allem die verbotenen Kameradschaften „NW Dortmund“, „KS Hamm“ und „Kameradschaft Aachener Land“ sich nach den Verboten als Verbände der „Rechten“ neu konstituiert. Diesem Beispiel folgt nun auch Berlin.

20. September 2013 | News Redaktion

Diesen Samstag will die in Berlin neugegründete Neonazipartei "Die Rechte" einen Aufmarsch durch den Weitlingkiez durchführen. "Die Rechte" ist bundesweit ein Sammelbecken kürzlich verbotener Kameradschaften. In Berlin sitzen mindestens drei Angehörige der verbotenen Kameradschaft "Frontbann 24" im Vorstand. Ihr Vorsitzender ist der ehemalige Chef des "Frontbanns" Uwe Dreisch.

Geplant ist der Aufmarsch für 14:00 Uhr am S-Bhf. Lichtenberg. Laut Informationen der taz ist die Route vom S-Bhf Lichtenberg durch die Weitlingstraße zum Nöldnerplatz. Die Neonazis wollen sich vorher jedoch schon in Schöneweide (12:00 Uhr) und Friedrichsfelde Ost (13:00 Uhr) versammeln.

12. August 2013 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Achtung: Der NW-Berlin Aktivist Stephan Alex versucht - neuerdings nicht mehr nur am Rande von Naziaufmärschen - bei politischen Veranstaltungen in Berlin als "Journalist" mit gekauftem Presseausweis Linke und andere Nazigegner abzufotografieren.

Update: Laut einem Bericht des Tagesspiegel wurde Stephan Alex am 24. August im Umfeld seiner Wohnung zusammengeschlagen. Er musste die Nacht im Krankenhaus verbringen. 70 Nazis nahmen dies zum Anlass noch am selben Tag in Lichtenberg "gegen linke Gewalt" zu demonstrieren.

27. Juli 2013 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Am 8. Mai 2013, den Tag der Befreiung, organisierte die Berliner NPD eine Kundgebung vor dem Karlshorster Kapitulationsmuseum. Da anschließend eine weitere NPD-Kundgebung in Königs Wusterhausen veranstaltet wurde, übernahmen die Königs Wusterhausener Neonazis um Mike Turau, zusammen mit Sebastian Schmidtke, den Aufbau der Redneranlage.

22. Juli 2013 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Am Samstag, dem 27. Oktober 2012, hielt die Berliner NPD in vier Berliner Bezirken jeweils eine Kundgebung ab. Thema war die "Innere Sicherheit", verbunden mit der Panikmache gegen Flüchtlinge und Migrant_innen. Die Kundgebungen wurden von neun Berliner Neonazis betreut, die mit dem NPD-Flaggschiff und einem VW-Bus von Station zu Station fuhren. Dort wurden sie jeweils von 1-3 weiteren lokalen Neonazis ergänzt.

9. Juli 2013 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Für den 1. Mai 2012 plante die Berliner NPD unter Sebastian Schmidtke eine Kundgebungstour durch die beiden östlichen Bezirke. Geplant waren Kundgebungen an der Stendaler/Quedlinburger Straße (Marzahn-Hellersdorf), Cecilienstraße/Tollensestraße (Marzahn-Hellersdorf), sowie am Prerower Platz (Hohenschönhausen). 69 Neonazis nahmen an den Kundgebungen teil, wobei einige Hellersdorfer Neonazis nur bei den ersten beiden Kundgebungen anwesend waren, andere Neonazis zur letzten Kundgebung am Prerower Platz hinzukamen.

18. Juni 2013 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Am Sonntag, dem 16. Juni 2013, versammelten sich 19 Neonazis vor der Gedenkstätte des ehemaligen Stasi-Gefängnisses, um dort eine Kundgebung abzuhalten. Die NPD-Funktionäre Udo Voigt, Sebastian Schmidtke und Maria Fank hielten Reden, während Lichtenberger Neonazis versuchten antifaschistische Gegendemonstrant_innen abzufotografieren. Die Kundgebung in der Freienwalder Straße dauerte etwa 90 Minuten.

(Die Bilder sind aus im Internet frei verfügbaren Quellen)

10. Juni 2013 | News Redaktion

Kampfhunde, Stacheldraht und meterhohe Zäune: Gut abgeschirmt liegt im Kietzer Weg 8 - 11 an den S-Bahn Gleisen, zwischen den Bezirken Friedrichshain und Lichtenberg, die Gerüstbaufirma "Systemfeind". Nur ein paar Meter vom Club Subland (1) entfernt, befindet sich seit Jahren auf einem zugemüllten Bauhof mit Wohnmöglichkeit eine Firma die eindeutige Verbindungen zur Berliner Neonazi-Szene hat. Am 1. Mai war der Geschäftsführer beim Neonazi-Aufmarsch in Schöneweide.

11. Mai 2013 | News Redaktion

Nachdem antifaschistische Interventionen dazu führten, dass die „Neuschwabenland“-Treffen der Berliner „Reichsbürger“ um Axel Stoll und Peter Schmidt nicht mehr in der Neuköllner Kneipe „Roseneck“ (Britzer Damm 209) abgehalten werden, finden sie nun in Lichtenberg statt. Seit dem 22. März 2013 treffen sich Neonazis in dem Indischen Restaurant „Anmol“ (Treskowallee 102) in Karlshorst. Es waren je 6-12 „Reichsbürger“ anwesend.

22. April 2013 | News Redaktion

Am 20.April 2013 demonstrierten rund 70 Antifaschist_innen und Anwohner_innen aus dem Weitlingkiez gegen den "NW-Berlin" Stützpunkt in der Lichtenberger Lückstraße 58. Im letzten Jahr fand in dem Objekt eine Feier zum Hitler-Geburtstag statt. Während der gesamten Kundgebung ließen sich die Neonazis nicht sehen.

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