Lichtenberg

22. August 2011 | Nazis auf die Pelle rücken

Die berlinweite Naziszene, die sich um das Internetportal „NW Berlin“ schart, hat laut Indymedia seit einiger Zeit einen neuen Treffpunkt. Das konspirativ angemietete Ladengeschäft in der Lückstraße 58 dient den Neonazis um Björn Wild, Sebastian Zehlecke und Christian Bentz als Treffpunkt, Materiallager und Ausgangspunkt für gemeinsame Aktionen. Bislang versuchten die Neonazis diesen Treffpunkt geheimzuhalten. Bislang.

Achtet auf Ankündigungen: "Den Nazis auf die Pelle rücken"

Unscheinbar sieht der Laden in der Lückstraße 58 aus. Das Geschäft nahe des S-Bahnhofs Nöldnerplatz und der Weitlingstraße trägt immer noch die Reklamebeschriftung des Einrichtungsgeschäfts, das sich vorher in den Räumlichkeiten befand. Erst auf den zweiten Blick ist ersichtlich, dass die Fensterscheiben von innen zusätzlich mit Metallplatten verschraubt sind. Es scheinen sich neue MieterInnen mit hohen Sicherheitsansprüchen des Ladens bemächtigt zu haben.

11. August 2011 | Nazis auf die Pelle rücken

Mittwoch in Lichtenberg

Am 10.08.2011 kam es im Rahmen der Kampagne „Nazis auf die Pelle rücken – Antifaschismus praktisch machen!“ zu einer Verteil- und Plakatier-Aktion in Berlin-Lichtenberg. Die Antifaschist_innen verteilten Info-Material der Kampagne, klebten Aufkleber mit linkem Inhalt und „Antifa-Area“-Plakate. Ein bundesweit bekannter Neonazi, der meinte auf dem Fahrrad vorbeifahrend zu provozieren, erhielt ein antifaschistischen Platzverweis.

Mittwoch in Neukölln

Heute gab es in Neukölln eine weitere Aktion im Rahmen der Kampagne „Nazis auf die Pelle rücken“. Antifaschist_innen waren in Britz und Gropiusstadt unterwegs und steckten mehrere hundert Exemplare des Bürger_inneninformationsflyers „Berlin Info“ in dortigen Briefkästen. Sie nutzen außerdem die Gelegenheit Nazipropaganda in der Gegend zu entfernen und ersetzten diese durch antifaschistische Aufkleber.

7. August 2011 | Nazis auf die Pelle rücken

Zur Feierabendzeit versammelten sich am Donnerstag einige Antifaschist_innen am S-Bhf Pankow und am Prerower Platz in Hohenschönhausen. Dort wurden die Kampagnen-Flugblätter "Nazis auf die Pelle rücken" an Anwohner_innen und Passant_innen verteilt.

Dabei kam es teilweise zu angeregten Gesprächen über die Situation in den Bezirken, über die anstehenden Wahlen und die derzeitigen Aktionen der Neonazis. In der Zeit, die an den beiden Orten verbracht wurde, verteilten wir jeweils mehrere hundert Flugblätter.

6. Juli 2011 | Nazis auf die Pelle rücken

Die Angriffe mehrerer Neonazis im Rahmen eines verhinderten Aufmarschs in Kreuzberg auf Gegendemonstrant_innen haben nun ein Nachspiel. Am 14. Mai 2011 wollten rund 140 Neonazis aus mehreren Bundesländern einen Aufmarsch im Rahmen einer "Ausländer raus"-Kampagne durch Kreuzberg durchführen. Mehrere hunderte Gegendemonstrant_innen stellten sich ihnen in den Weg und verhinderten den Aufmarsch. Dabei wurden mehrere Personen durch Neonaziangriffe verletzt. Die Täter konnten kurz danach von Antifaschist_innen identifiziert werden. Auf einer Sonderseite von "Antifa Berlin" wurden die Täter benannt.

15. Januar 2011 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Am 15. Januar wollte die Neonazi-Partei NPD die Fusion mit der DVU in Lichtenberg feiern. Zu der Veranstaltung, die mit bundesweit bekannten Neonazis als Rednern besetzt war, erschienen weniger als 100 Besucher. Ihnen standen mehr als 800 ProtestiererInnen gegenüber.

Als Reaktion auf die Neonazi-Veranstaltung in der Max-Taut-Aula haben wir uns entschlossen, hier Fotos von jedem der anwesenden 99 Neonazis zu veröffentlichen. Neonazi sein heißt Probleme zu bekommen. Bei Tipps zu hier abgebildeten Personen wenden Sie sich an: fightback[at]no-log.org

24. November 2010 | Fight Back - Antifa Recherche Berlin-Brandenburg

Nach jeder nächtlichen neonazistischen Gewalttour gegen linke und alternative Strukturen in Berlin - vor allem Neukölln und Kreuzberg - stehen die Fragen im Raum. Wer sind die Täter? Und woher kennen sie ihre Ziele? Beide Antworten sind in Berliner Anti-Antifa-Strukturen zu suchen. Als solche bezeichnen sich Neonazi-Zusammenhänge, welche Antifaschist_innen und bürgerliche Gegner wie Lokalpolitiker und Journalisten ausspähen, diese Informationen dann zum Teil veröffentlichen und als Resultat ihrer Arbeit dann ihre Gegner terrorisieren.

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